Grünwalder Sennalax
Grünwalder Gesundheitsprodukte GmbH
PZN: 04483900
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Filmtabletten
- Das Präparat ist ein pflanzlich stimulierendes Abführmittel.
- Es findet kurzfristig Anwendung bei Verstopfung (Obstipation).
- Bei einer Verstopfung, die länger als 1 Woche andauert, ist ein Arzt aufzusuchen.
- Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann!
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Die höchste tägliche Aufnahme darf nicht mehr als 30 mg Hydroxyanthracen-derivate betragen, deshalb dürfen Sie pro Tag nicht mehr als 2 Filmtabletten einnehmen.
- Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren nehmen 1mal täglich 1-2 Filmtabletten ein.
- Die persönlich richtige Dosierung ist die geringste, die erforderlich ist, um einen weich geformten Stuhl zu erhalten.
- Dauer der Anwendung
- Stimulierende Abführmittel dürfen ohne ärztlichen Rat nicht über einen längeren Zeitraum (mehr als 1-2 Wochen) eingenommen werden.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
- Bei versehentlicher oder beabsichtigter Überdosierung können schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit der Folge von Wasser- und Salzverlusten sowie eventuell starke Magen-Darm-Beschwerden auftreten.
- Bei Überdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z. B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen) gegebenenfalls erforderlich sind.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
- Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Einnahme so fort, wie angegeben ist oder von Ihrem Arzt oder Therapeuten verordnet wurde.
- Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden?
- Eine vorzeitige Beendigung bzw. Unterbrechung der Behandlung ist in der Regel unbedenklich. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Alexandriner-Sennesfrüchte oder einen sonstigen Bestandteil des Arzneimittels sind, bei Darmverschluss, bei Blinddarmentzündungen, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa; bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache, bei schwerem Flüssigkeitsmangel mit Wasser- und Salzverlusten.
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt.
- Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
- häufig: mehr als 1 von 100 Behandelten
- gelegentlich: mehr als 1 von 1 000 Behandelten
- selten: mehr als 1 von 10 000 Behandelten
- sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschl. Einzelfälle
- Sehr selten kann es zu krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden kommen. In diesen Fällen ist eine Verminderung der Dosis erforderlich. Sehr selten können Unverträglichkeitsreaktionen in Form von Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag, entweder örtlich begrenzt oder am ganzen Körper (sog. lokales oder generalisiertes Exanthem), auftreten und sehr selten Atemnot und/ oder Blutdruckabfall.
- Andere mögliche Nebenwirkungen
- Bei langdauerndem Gebrauch oder bei höherer Dosierung (Missbrauch) kann es zu Störungen des Wasser- und Salzhaushalts kommen. Auftretende Durchfälle können insbesondere zu Kaliumverlusten führen. Der Kaliumverlust kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von den Herzmuskel stärkenden Arzneimitteln (Herzglykosiden), die Harnausscheidung steigernden Arzneimitteln (Diuretika), Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroiden).
- Bei lang dauerndem Gebrauch kann es zur Ausscheidung von Eiweiß und Blut im Urin kommen. Weiterhin kann eine Verfärbung der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis Coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Präparates in der Regel zurückbildet.
- Im Laufe der Behandlung kann eine harmlose Rotfärbung des Harns auftreten.
- Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
- Falls Nebenwirkungen auftreten, ist eine Verminderung der Dosis oder gegebenenfalls ein Absetzen des Arzneimittels erforderlich.
- Bei Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen (Hautausschlägen), Atemnot oder Blutdruckabfall muss das Arzneimittel abgesetzt und umgehend Ihr Arzt aufgesucht werden.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Das gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Sennoside - peroral- bei Anhalten der Obstipation unter der Behandlung mit Sennosiden soll der Patient einen Arzt aufsuchen
- falls Abführmittel jeden Tag benötigt werden, sollte die Ursache der Verstopfung ermittelt werden
- eine längerfristige Einnahme von Abführmitteln sollte vermieden werden
- Darmträgheit, Abhängigkeit
- eine über die kurz dauernde Anwendung hinausgehende Einnahme kann zu einer eingeschränkten Funktion des Darms und zur Abhängigkeit von Abführmitteln führen
- das Präparat sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder durch Quellstoffpräparate nicht zu beheben ist
- bei gleichzeitiger Einnahme folgender Arzneimittel, soll der Patient das Präparat erst nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen
- Herzglykoside
- Anrhythmika
- Arzneimittel, die zu einer QT-Verlängerung führen können
- Diuretika
- Adrenokortikoide
- Süßholzwurzel
- wie alle Abführmittel sollen Sennoside ohne Rücksprache mit einem Arzt nicht eingenommen werden bei
- übermäßiger Stuhlverhärtung (Kotsteinen)
- nicht untersuchten akuten oder persistierenden Magen-Darm-Beschwerden wie Bauschschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, da diese Beschwerden Zeichen für einen drohenden oder bereits bestehenden Ileus sein können
- Inkontinenz
- bei inkontinenten Erwachsenen sollte bei der Einnahme ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch häufiges Wechseln der Vorlagen vermieden werden
- Patienten mit Nierenerkrankungen
- sollten besonders auf mögliche Störungen im Elektrolythaushalt achten
- Patienten mit einer kaliumarmen Diät
- Vorsicht bei der Anwendung
- aufgrund des Kaliumgehaltes Gefahr einer Hyperkaliämie mit Magenbeschwerden und Durchfall
- beim Auftreten von Unverträglichkeiten mit z.B. krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden sollten besonders untergewichtige, geschwächte oder ältere Patienten das Präparat nicht weiter einnehmen
- Hautausschläge
- Hinweis an Patienten: bei Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen (Hautausschlägen) soll der Patient den Arzt aufsuchen, damit der diese ggf. behandeln kann
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, bei
- gleichzeitiger Einnahme von bestimmten, den Herzmuskel stärkenden Arzneimitteln (Herzglykosiden)
- Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika)
- Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika)
- Cortison und cortisonähnlichen Substanzen (Nebennierensteroiden) und -Süßholzwurzel.
- Das Präparat darf in diesen Fällen nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
- Besondere Vorsichtshinweise für den Gebrauch:
- Stimulierende Abführmittel dürfen ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeiträume (mehr als 1-2 Wochen) eingenommen werden.
- Besondere Warnungen: Eine über die kurz dauernde Anwendung hinausgehende Einnahme die Darmtätigkeit anregender (stimulierender)
- Abführmittel kann zu einer Verstärkung der Darmträgheit führen. Das Präparat sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder durch Quellstoffpräparate nicht zu beheben ist.
- Hinweis: Bei inkontinenten erwachsenen Personen sollte bei Einnahme von dem Arzneimittel ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermieden werden.
- Kinder und Jugendliche
- Bei Kindern unter 12 Jahren darf das Präparat nicht angewendet werden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, bei
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
- Entfällt
- Alexandriner Sennesfrucht Trockenextrakt, (6-12:1), Auszugsmittel: Ethanol 60% (V/V) (81.2 mg pro 1 Stück)
- Sennosid B (13 mg pro 1 Stück)
- Calcium bis(octadecanoat)
- Cellulose, mikrokristallin
- Croscarmellose, Natriumsalz
- Glycerol diacetat alkanoat (C16-C18)
- Macrogol 6000
- Maisstärke, vorverkleistert
- Maltodextrin
- Povidon K25
- Schellack
- Silicium dioxid, hochdispers
- Talkum
- Einnahme mit anderen Arzneimitteln:
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Bei andauerndem Gebrauch oder Missbrauch ist durch Kaliummangel eine Verstärkung der Wirkung bestimmter, den Herzmuskel stärkender Arzneimittel (Herzglykoside) sowie eine Beeinflussung der Wirkung von Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) möglich.
- Die Kaliumverluste können durch gleichzeitige Anwendung von bestimmten Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide) und Süßholzwurzel verstärkt werden.
- Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
- Einnahme mit Speisen und Getränken
- Es ist auf eine faserreiche Kost und reichliche Flüssigkeitszufuhr zu achten.
Herstellerinformationen
Grünwalder Gesundheitsprodukte GmbH
Website
https://www.gruenwalder.de
Weitere Herstellerinformationen
Moser-Säge 6
83674 Gaißach
Deutschland
Telefon +49 8041 79440 00
E-Mail info@gruenwalder.de