MG 5 SULFAT 10%
PZN: 02779192
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Dosierung
Basiseinheit: 1 Ampulle mit 10 ml Injektionslösung enthält 1 g Magnesiumsulfat-Heptahydrat (entsprechend 4,05 mmol = 8,11 mval Magnesium = 98,6 mg Magnesium)
- Magnesiummangel
- Dosierung abhängig vom Serum-Magnesiumspiegel
- Kontrolle des Serum-Magnesiumspiegels vor und während der Therapie
- Serumspiegel > 3,0 mmol / l (2,5 - 5,0 mmol / l)
- schwere Nebenwirkungen
- Tetanie
- 1 - 2 g Magnesiumsulfat i.v. = 4,05 - 8,1 mmol
- Dauer der Anwendung
- keine Begrenzung
- Dauer ergibt sich aus der Art der Erkrankung
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Magnesiumsulfat - invasiv- Niereninsuffizienz
- Magnesiumsalze sollten bei Patienten mit Beeinträchtigung der Nierenfunktion mit besonderer Vorsicht angewendet werden
- entsprechende Dosisanpassung vornehmen
- hepatisches Koma
- Magnesiumsulfat sollte bei hepatischem Koma nicht angewendet werden, wenn das Risiko für ein Nierenversagen besteht
- Überwachung, Laborkontrollen
- Calciumwerte im Serum sollten routinemäßig überwacht werden
- Magnesiumwerte im Serum sollten während der Behandlung überwacht werden (normal 0,65 - 1,0 mmol)
- als Antidot müssen Ampullen mit Calcium bereitgehalten werden
- wenn das Antidot nicht ausreicht, sind intensivmedizinische Maßnahmen durchzuführen
- Überwachung der Abwesenheit einer Atemdepression: Atemfrequenz sollte nicht unter 16 Atemzüge / Min. liegen
- Urinausscheidung sollte 25 ml / Std. nicht unterschreiten, da es ansonsten zu einer Hypermagnesiämie kommen kann
- Vorhandensein des Patellarsehnenreflexes sollte geprüft werden
- sind sie nicht mehr auslösbar: Dosis reduzieren
- Vorsicht, wenn Hitzewallungen und Schwitzen auftreten
- Gegenmittel
- injizierbare Calciumgluconat-Lösung als Gegenmittel sollte unmittelbar verfügbar sein
- intravenöse Anwendung
- Kinder: max. Infusionsgeschwindigkeit 0,04 mmol / kg KG / Min.
- intramuskuläre Anwendung
- Vorgaben der guten klinischen Praxis für intramuskuläre Injektionen befolgen
- abgemagerte oder atrophierte Muskeln vermeiden
- Dorsoglutealmuskel und den Ischiasnerv vermeiden
- sollte die zu verabreichende Gesamtdosis 5 ml überschreiten, sollte das Injektionsvolumen auf mehr als eine tiefe muskuläre Injektionsstelle aufgeteilt werden
- Vorsicht bei älteren oder dünnen Patienten, die möglicherweise nur Einzelinjektionen mit bis zu 2 ml vertragen
- keine Injektionsstelle verwenden, die Anzeichen einer Infektion oder Verletzung zeigt
- Injektionsstellen abwechseln, wenn Sie die Gabe einer intramuskulären Dosis wiederholen, um Verletzungen oder ein unangenehmes Gefühl an den Muskeln zu vermeiden
- Vorgaben der guten klinischen Praxis für intramuskuläre Injektionen befolgen
- Magnesium sulfat 7-Wasser (1 g pro 10 Milliliter)
- Magnesium Ion (4.05 mmol pro 10 Milliliter)
- Magnesium Ion (98.6 mg pro 10 Milliliter)
- Schwefelsäure, verdünnt
- Wasser, für Injektionszwecke
Herstellerinformationen
Drossapharm GmbH
Website
https://drossapharm.ch/
Weitere Herstellerinformationen
Wallbrunnstr. 24
79539 Lörrach
Deutschland
Telefon +49 7621 167 21 61
E-Mail info@drossapharm.de
Impressum
https://drossapharm.ch/