Inoky-GlucoScreen 50 g Lösung zum Einnehmen
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Loesung zum Einnehmen
- Das Präparat ist eine Testlösung mit einer hohen Glucosekonzentration.
- Es wird für das Screening auf Schwangerschaftsdiabetes mit einem oralen Glucose Screening Test (oGST) verwendet.
- Der in diesem Präparat enthaltene Traubenzucker wird in den Körper aufgenommen, und in der Folgekommt es zu einem Anstieg des Blutzuckers. Der Arzt kann am Verlauf des Blutzuckerspiegels eine Vordiagnose zu Schwangerschaftsdiabetes stellen.
- Der Zuckerbelastungstest wird unter Aufsicht und nach Anweisung des Arztes oder geschulten medizinischen Personals durchgeführt.
- Die empfohlene Dosis für die Vordiagnose oder das Screening von Schwangerschaftsdiabetes beträgt 50 g. Daher muss der Inhalt der Flasche (entsprechend 50 g wasserfreie Glucose) in seiner Gesamtheit getrunken werden.
- Was müssen Sie bei der Vorbereitung auf den Test beachten?
- Arzneimittel, die den Zuckerbelastungstest beeinflussen können sind mindestens 3 Tage vor dem Test abzusetzen, sofern dies ohne Gefahr für Ihre Gesundheit möglich ist.
- Der Test kann unabhängig von der Tageszeit und ohne Beachtung der letzten Mahlzeit durchgeführt werden (Sie müssen nicht nüchtern sein).
- Der Test sollte zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie in den letzten 2 Wochen erkrankt waren.
- Endokrine Störungen (z.B. Überschuss an Wachstums-, Schilddrüsenhormonen oder Glukokortikoiden) führen häufig zu einer abnormalen Glucosetoleranz. Daher sollten Sie vor dem Test mit Ihrem Arzt sprechen.
- Durchführung des Tests
- Das Arzneimittel sollte innerhalb von 5 Minuten langsam und vollständig getrunken werden.
- Nach einer Stunde wird venöses Blut zur Bestimmung der Plasmaglucosekonzentration entnommen.
- Bewertung des Tests
- Die Ergebnisse des Bluttests sollten von einem Arzt bewertet werden.
- Üblicherweise gilt der Test bei einer Glucosekonzentration von >/= 7,5 mmol/l (135 mg/dl) als positiv.
- Ein positives Ergebnis sollte durch einen weiteren diagnostischen Test abgesichert werden. In der Regel sollte ein nüchterner oraler Glucosetoleranztest (oGTT) mit 75 g Glucose (300 ml) gewählt werden.
- Faktoren, die den Zuckerbelastungstest (Glucosetoleranz) beeinflussen:
- Erkrankungen des Verdauungssystems (Malabsorptionssyndrome), die die orale Glucoseaufnahme betreffen,
- Vorliegen einer Infektion (z. B. Magen-Darminfekte, die mit einer Resorptionsstörung einhergehen),
- Medikamente, die in den Glucosestoffwechsel eingreifen,
- Kaliummangel, Magnesiummangel, Phosphatmangel,
- Stress (z. B. nach Operationen, nach Unfällen, psychischer Stress),
- verminerte physische Aktivität (Bettlägerigkeit).
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Es gibt keine spezifische Anwendungsempfehlung bei Schwangeren unter 18 Jahren.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Eine Überdosierung kann zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führen, der Beschwerden verursachen kann.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie größere Mengen als die empfohlene Dosierung eingenommen haben.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Glucose oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie unter körperlichem Stress stehen, z.B. nach einer Operation oder einem Trauma, oder wenn Sie an einem Infekt oder einer anderen akuten Erkrankung leiden,
- bei bekannter Zuckerkrankheit,
- nach Entfernung von Magen-Darmteilen (Magen-Darm-Resektion),
- bei stark vermindertem Allgemein- und Ernährungszustand,
- bei Elektrolytstörungen.
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Nebenwirkungen
- Häufig treten während des Tests oder später Unterzuckerungserscheinungen auf. Zur Vermeidung von Unterzuckerungserscheinungen sollten Sie unmittelbar nach dem Test eine kohlenhydratreiche Mahlzeit (z.B. belegtes Brot, Kekse, Obstsaft) zu sich nehmen.
- Die Einnahme des Arzneimittels kann bei normalen Probanden zu einer signifikanten Verzögerung der Magenentleerung führen.
- Gelegentlich treten Magendruck, Übelkeit oder Erbrechen auf.
- Selten treten allergische Reaktionen, z. B. Hautrötung, auf.
- Ebenso können Schwitzen, Schwindel, Ohnmacht, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Bauchbeschwerden und Blähungen auftreten, die Häufigkeit ist nicht bekannt.
- Nach Einnahme der oralen Glucoselösung wurde in einigen Fällen eine Erhöhung der Herzfrequenz ohne Erhöhung des Blutdrucks beobachtet.
- Wenn Übelkeit, Schwitzen oder eine andere Manifestation von Hyperaktivität des vegetativen Nervensystems auftreten, sollte sofort eine Blutprobe entnommen und der Test abgebrochen werden. Der Test kann später wiederholt werden, wenn dies als angezeigt erachtet wird.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Glucose - intraoral- Faktoren, die die Glucosetoleranz beeinflussen
- Malabsorptionssyndrome, die die orale Glucoseaufnahme betreffen
- Medikamente, die in den Glucosestoffwechsel eingreifen
- Kaliummangel
- Magnesiummangel
- Phosphatmangel
- Hyperlipoproteinämie
- Leberzirrhose
- Schilddrüsenüberfunktion
- hochgradige Herzinsuffizienz
- metabolische Azidose (Urämie)
- Stresseinwirkung (z. B. Herzinfarkt, Operationen, Traumen)
- Schwangerschaft
- lange Bettlägerigkeit / verminderte physische Aktivität (Bettlägerigkeit)
- Menstruation, sowie drei Tage davor und danach
- Vorliegen einer Infektion (z. B. gastrointestinale Infektionen, die mit einer Resorptionsstörung einhergehen)
- ein pathologisches Ergebnis kann durch folgende Erkrankungen und Faktoren vorgetäuscht werden
- Duodenalulkus
- Zustand nach Billroth-II-Operation
- Kaliummangel
- Magnesiummangel
- Leberfunktionsstörungen
- Arzneimittel (wie Ovulationshemmer, Abführmittel, Sulfonamid-Derivate, Etacrynsäure)
- Hungerzustand
- ein negatives Ergebnis trotz diabetischer Stoffwechsellage kann vorgetäuscht werden durch folgende Erkrankungen oder Faktoren
- akute Enteritis
- Enteritis regionalis
- Colon irritabile
- Colitis ulcerosa
- Glucose-Galactose-Intoleranz
- Disaccharidasemangel
- Morbus Whipple
- Tuberkulose
- Parasitenbefall
- Arzneimittel wie z.B. Coffein, Reserpin, Biguanide, MAO-Hemmer, blutglucosesenkende Sulfonamid-Derivate, Gonadotropin, mittelkettige Fettsäuren
- hypoglykämische Symptome
- hypoglykämische Symptome mit einer Beeinflussung des Befindens können häufig während des Tests oder später auftrete
- zur Vermeidung von Hypoglykämien sollte unmittelbar nach dem Test eine kohlenhydratreiche Mahlzeit verabreicht werden
- Übelkeit, Schwindel, Schwitzen oder eine andere Manifestation der Hyperaktivität des vegetativen
Nervensystems- wenn Übelkeit, Schwindel, Schwitzen oder eine andere Manifestation der Hyperaktivität des vegetativen Nervensystems auftreten, sollte sofort eine Blutprobe entnommen und der Test abgebrochen werden oder später wiederholt werden, wenn dies als angezeigt erachtet wird
- sonstige Hinweise
- das Arzneimittel enthält Glucose
- Patienten mit der seltenen Glucose-Malabsorption sollten Glucose-Toleranztest nicht einnehmen
- das Arzneimittel enthält Glucose
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Reaktiv bedingte Unterzuckerungserscheinungen können das Befinden beeinträchtigen und zu einer verminderten Reaktionsfähigkeit führen. Personen, deren Tätigkeit große Aufmerksamkeit erfordert, z.B. Kraftfahrerinnen, Arbeiterinnen an Maschinen oder Dachdeckerinnen, müssen dies besonders beachten. Es empfiehlt sich deshalb, zur Untersuchung ein belegtes Brot mitzubringen, das zur Vermeidung von Unterzuckerung im Anschluss an den Test verzehrt wird.
- Glucose 1-Wasser (55 g pro 200 Milliliter)
- Glucose (50 g pro 200 Milliliter)
- Citronensäure, wasserfrei
- Natrium benzoat (354 mg pro 200 Milliliter)
- Schwarze Johannisbeer Aroma
- Wasser, gereinigt
- Gesamt Natrium Ion (57 mg pro 200 Milliliter)
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwendenbzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Bestimmte Arzneimittel können den Glucose-Screeningtest beeinflussen. Dies beinhaltet unter anderem folgende:
- Abführmittel (Laxanzien),
- Harntreibende Mittel wie Wassertabletten (Saluretika vom Thiazid- und Furosemid-Typ),
- Protease-Inhibitoren,
- Glucocorticoide,
- Schilddrüsenhormone,
- nichtsteroidale Antirheumatika z.B. Indomethazin,
- Hormone z.B. Östrogene, ACTH, STH, Gonadotropin, Adrenalin, Glucagon,
- Stimmungsaufheller z.B. Lithiumborat oder trizyklische Antidepressiva, Monoaminoxidasehemmer, Amphetamine,
- Blutverdünner z.B. Heparin,
- Blutdrucksenker z.B. Reserpin, Acetazolamid, Diazoxid, Guanethidin, Propranolol,
- orale Antidiabetika z.B. Metformin, Sulfonylharnstoffe,
- Neuroleptika z.B. Phenothiazine, Haloperidol,
- Schmerz- und Betäubungsmittel z.B. Acetylsalicylsäure, Morphin,
- Antibiotika z.B. Nalidixinsäure, Nitrofurantoin, Oxytetracyclin,
- Lipidsenker z.B. Nikotinsäure, Clofibrat,
- Epilepsiemittel z.B. Diphenylhydantoin,
- Genussmittel wie Koffein, Alkohol, Marihuana,
- mittelkettige Fettsäuren,
- Allergiemittel z.B. Cyproheptadin,
- Fenfluramin.
Herstellerinformationen
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