Levocetirizin Glenmark 5mg Filmtabletten
PZN: 16202970
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Filmtabletten
- Das Arzneimittel ist ein Antiallergikum.
- Es wird angewendet zur Behandlung von Symptomen bei allergischen Erkrankungen wie:
- Heuschnupfen,
- ganzjährigem allergischen Schnupfen wie Allergie auf Staub oder Tiere,
- chronischer Nesselsucht.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Gebrauchsinformation beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die übliche Dosis für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren beträgt 1 Filmtablette täglich.
- Anwendung bei Kindern
- Kinder unter 6 Jahren sollten Levocetirizin nicht einnehmen.
- Wenn Sie an leichter bis mäßiger Niereninsuffizienz leiden, kann Ihnen Ihr Arzt entsprechend des Schweregrades Ihrer Nierenerkrankung eine niedrigere Dosis verschreiben.
- Dauer der Behandlung
- Die Behandlungsdauer richtet sich nach Art, Dauer und Verlauf der Beschwerden. Ihr Arzt oder Apotheker wird Sie hierzu beraten.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Es können folgende Symptome auftreten:
- Verwirrtheit,
- Durchfall,
- Schwindel,
- Müdigkeit,
- Kopfschmerzen,
- Unwohlsein,
- erweiterte Pupillen,
- Juckreiz,
- Ruhelosigkeit,
- Benommenheit,
- Schläfrigkeit,
- schneller Herzschlag,
- Zittern und
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen.
- Suchen Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker auf. Diese können eine Magenentleerung durchführen oder andere Maßnahmen ergreifen, um die Beschwerden zu lindern.
- Es können folgende Symptome auftreten:
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis nachzuholen. Lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste Filmtablette zur üblichen Zeit ein.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Das Beenden der Einnahme sollte keine schädlichen Auswirkungen hervorrufen. Dennoch kann in seltenen Fällen nach Beendigung der Einnahme von Levocetirizin Pruritus (starker Juckreiz) auftreten, auch wenn diese Symptome vor der Behandlung nicht vorhanden waren. Die Symptome können spontan verschwinden. In einigen Fällen können die Symptome sehr intensiv sein und eine Wiederaufnahme der Behandlung erfordern. Nach Wiederaufnahme der Behandlung sollten die Symptome verschwinden.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Levocetirizindihydrochlorid, andere verwandte Substanzen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie an einer schweren Niereninsuffizienz leiden (Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min).
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Mundtrockenheit,
- Kopfschmerzen,
- Müdigkeit und
- Schläfrigkeit/Benommenheit.
- Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Erschöpfung und
- Bauchschmerzen.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Weitere Nebenwirkungen wie
- Herzklopfen,
- beschleunigter Herzschlag/Herzrasen,
- Krämpfe,
- Kribbeln,
- Schwindelgefühl,
- plötzlicher Bewusstseinsverlust,
- Zittern,
- gestörtes Geschmacksempfinden,
- Drehschwindel,
- Sehstörungen,
- verschwommenes Sehen,
- erschwertes oder schmerzhaftes Wasserlassen,
- unvollständige Blasenentleerung,
- vermehrte Wasseransammlungen im Gewebe (Ödem),
- Juckreiz,
- flüchtiger Hautausschlag,
- Nesselsucht (Schwellung, Rötung und Jucken der Haut), an gleicher Stelle auftretender Hautausschlag (fixes Arzneimittelexanthem),
- Kurzatmigkeit,
- Gewichtszunahme,
- Muskelschmerzen,
- Gelenkschmerzen,
- aggressives oder erregtes Verhalten,
- Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich sind (Halluzination),
- Depression,
- Schlaflosigkeit,
- häufige Gedanken an oder Beschäftigung mit Selbsttötung,
- Leberentzündung (Hepatitis),
- abnorme Leberfunktionswerte,
- Erbrechen,
- Appetitsteigerung,
- Übelkeit,
- Durchfall und
- unkontrollierbare, kreisende Bewegung der Augen (Okulogyration) wurden ebenfalls berichtet.
- Pruritus (starker Juckreiz) nach dem Absetzen.
- Weitere Nebenwirkungen wie
- Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion beenden Sie die Einnahme von Levocetirizin und informieren Sie Ihren Arzt.
- Symptome einer Überempfindlichkeitsreaktion können sein:
- Schwellungen im Bereich des Mundes, der Zunge, des Gesichts und/oder des Halses,
- Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken (Engegefühl in der Brust oder keuchende Atmung),
- Nesselausschlag,
- plötzlicher Blutdruckabfall, der zu Kollaps oder Schock führt, was tödlich sein kann.
- Symptome einer Überempfindlichkeitsreaktion können sein:
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Levocetirizin - peroral- Alkohol
- Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme mit Alkohol
- Patienten mit Risikofaktoren für ein Harnverhalten (z.B. bei Rückenmarksverletzung, Prostatahyperplasie)
- Vorsicht, da das Risiko einer Harnretention durch Levocetirizin erhöht werden kann
- Epilepsie und Patienten mit Krampfrisiko
- Vorsicht, da Levocetirizin Krampfanfälle verstärken kann
- Hauttests zum Nachweis von Allergien
- Reaktionen auf Hauttests zum Nachweis von Allergien werden durch Antihistaminika unterdrückt
- vor deren Durchführung Auswaschphase (von 3 Tagen) erforderlich
- Pruritus
- nach Absetzen von Levocetirizin kann Pruritus auftreten, auch wenn diese Symptome vor Behandlungsbeginn nicht vorhanden waren
- Symptome können spontan verschwinden
- in einigen Fällen können die Symptome sehr intensiv sein und eine Wiederaufnahme der Behandlung erfordern
- nach Wiederaufnahme der Behandlung sollten die Symptome verschwinden
- Kinder und Jugendliche
- Anwendung der festen Darreichungsform für Kinder < 6 Jahren nicht empfohlen, da mit dieser Darreichungsform keine geeignete Dosisanpassung möglich ist
- empfohlen eine pädiatrische Darreichungsform von Levocetirizin anzuwenden
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
- wenn Sie möglicherweise Ihre Blase nicht vollständig entleeren können (wie z. B. bei einer Rückenmarksverletzung oder einer vergrößerten Prostata), fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.
- wenn Sie Epilepsiepatient sind oder bei Ihnen ein Krampfrisiko besteht, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat, da die Einnahme von Levocetirizin Krampfanfälle verstärken könnte.
- falls Sie planen, einen Allergietest durchführen zu lassen, sollten Sie Ihren Arzt fragen, ob Sie die Einnahme von Levocetirizin für mehrere Tage unterbrechen sollen. Dieses Arzneimittel kann das Ergebnis Ihres Allergietests beeinflussen.
- wenn Sie an einer Niereninsuffizienz leiden. Sie benötigen dann gegebenenfalls eine niedrigere Dosierung und sollten Ihre Situation mit Ihrem Arzt besprechen.
- Kinder
- Für Kinder unter 6 Jahren wird die Anwendung von Levocetirizin nicht empfohlen, da mit den Filmtabletten keine Dosisanpassung möglich ist.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Bei einigen Patienten kann Levocetirizin zu Benommenheit, Müdigkeit und Erschöpfung führen. Wenn eines dieser Symptome auftritt, dürfen Sie nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen.
- Levocetirizin dihydrochlorid (5 mg pro 1 Stück)
- Levocetirizin (4.21 mg pro 1 Stück)
- Cellulose, mikrokristallin
- Lactose 1-Wasser
- Lactose (60.27 mg pro 1 Stück)
- Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
- Opadry Y-1-7000
- Hypromellose
- Titan dioxid
- Macrogol 400
- Silicium dioxid, hochdispers
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Andere Arzneimittel können durch Levocetirizin beeinflusst werden. Diese wiederum können einen Einfluss auf die Wirkung von Levocetirizin haben.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Das Arzneimittel kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
- Sie sollten vorsichtig sein, wenn Sie das Arzneimittel zusammen mit Alkohol einnehmen. Bei empfindlichen Patienten kann die Wirkung von Alkohol verstärkt oder anders als erwartet sein.
Herstellerinformationen
Glenmark Arzneimittel GmbH
Website
https://www.glenmark.de
Weitere Herstellerinformationen
Industriestraße 31
82194 Gröbenzell
Deutschland
Telefon +49 8142 44392-0
E-Mail service.de@glenmarkpharma.com
Impressum
https://www.glenmark.de/impressum/