Orgasmus-Stopper
PZN: 03480615
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Dosierung
- Traditionell angewendet zur Unterstuetzung der Funktion des männlichen Geschlechtsorgans bei vorzeitiger Ejakulation
- bei Bedarf erbsgrosse Menge vor dem Geschlechtsverkehr auf den Penis (nach Zurueckziehen der Vorhaut) auftragen und einmassieren
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Lidocain - urogenital- Anwendung des Arzneimittels nur nach strengster Nutzen-Risiko-Abwägung bei Veränderungen des Beckenbodens (bulbocavernöse Verbindung)
- wenn Lidocain dann unter Druck in die Harnröhre injiziert wird, kann die dünne Schleimhaut gesprengt werden und das Mittel in die Blutbahn gelangen
- wenn es wahrscheinlich ist, dass die Dosis oder die Verabreichung zu einem hohen Blutspiegel führt, benötigen einige Patienten besondere Aufmerksamkeit, um potenziell gefährliche Nebenwirkungen zu vermeiden
- Anwendung nur mit besonderer Vorsicht bei
- einer kardiovaskulären Erkrankung einschließlich Herzinsuffizienz
- älteren Patienten
- Patienten in schlechtem Allgemeinzustand
- Patienten mit Epilepsie
- Patienten mit (fortgeschrittenen) Lebererkrankungen
- Patienten mit verminderter/beeinträchtigter Nierenfunktion
- Patienten mit Schock
- Patienten mit Funktionsstörung der Atemwege
- Patienten mit Bradykardie oder eingeschränkter kardiovaskulärer Funktion
- da sie funktionelle Veränderungen, die mit der Verlängerung der AV-Überleitung durch Lokalanästhetika vom Amidtyp verbunden sind, weniger gut kompensieren können
- Patienten mit kardialem Versagen oder AV-Block
- Patienten, die an Myasthenia gravis leiden
- da diese besonders empfindlich auf Lokalanästhetika reagieren
- Patienten mit traumatisierter/verletzter Schleimhaut und/oder Sepsis am vorgesehenen Applikationsort
- angesichts der Möglichkeit einer signifikanten systemischen Resorption mit einem erhöhten Risiko für toxische Symptome, wie z. B. Krämpfe
- von Wundflächen und Schleimhäuten erfolgt eine relativ ausgeprägte Absorption
- Anwendung nur mit besonderer Vorsicht bei
- Anwendung nur bei starker / zwingender Indikation unter strenger Überwachung bei
- Patienten mit akuter Porphyrie
- Lidocain ist möglicherweise porphyrinogen / kann möglicherweise eine Porphyrie auslösen
- bei allen Patienten mit Porphyrie sollten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden
- Patienten mit akuter Porphyrie
- Antiarrhythmika Klasse III
- Patienten, die mit Antiarrhythmika der Klasse III (z. B. Amiodaron) behandelt werden, sollten engmaschig überwacht werden
- eine EKG-Überwachung sollte in Betracht gezogen werden, da die kardialen Wirkungen additiv sein können
- Nebenwirkungen und Überdosierung
- schwere Nebenwirkungen sind auf starke Überdosierung des Lokalanästhetikums zurückzuführen
- bei Applikation größerer Mengen, zu hoher Dosis oder Anwendung in kurzen Zeitabständen, können hohe Plasmaspiegel bzw. toxische Blutspiegel erreicht werden und schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten
- Patienten sollten darauf hingewiesen werden
- sich genau an die empfohlenen Lidocaindosierung und Anwendungshinweise zu halten
- besonders bei Kindern angezeigt, wobei die Dosierung an das Körpergewicht angepasst werden soll
- sich genau an die empfohlenen Lidocaindosierung und Anwendungshinweise zu halten
- bei Auftreten von toxischen Effekten bzw. zur Behandlung von schwerwiegenden Nebenwirkungen können notfallmedizinische Maßnahmen, Beatmung und der Einsatz von Wiederbelebungsgeräten, Sauerstoff und anderen reanimierenden Arzneimitteln bzw. Notfallmedikamenten notwendig werden
- trotz der erwiesenen hohen klinischen Toleranz von Lidocain sind nach Überschreiten eines kritischen Blutspiegels toxische Nebenwirkungen nicht auszuschließen
- als mögliche Ursache für Nebenwirkungen müssen auch eventuelle Störungen im Abbau (Leber) oder in der Ausscheidung (Niere) von Lidocain in Betracht gezogen werden
- sicherste Prophylaxe besteht in der genauen Einhaltung der empfohlenen Lidocaindosierung, deren Wirkung unbedingt ärztlich überwacht werden muss (visueller und verbaler Patientenkontakt)
- wenn bei der Harnröhrenanästhesie mehr als die empfohlene Menge instilliert wird und eine erhebliche Menge des Gels in die Blase eindringt, oder wenn eine entzündete, ulzerierende Harnröhre vorliegt, kann dies generell zu einer erhöhten Resorption von Lidocain und damit zu einer Überdosierung mit zentralnervösen und kardiovaskulären Nebenwirkungen führen
- insbesondere bei Kindern und älteren Patienten
- bei der Anwendung als Gleitmittel für einen Endotrachealtubus
- sollte man besonders darauf achten, dass das Gel nicht in das Lumen des Tubus gelangt
- das Gel kann auf der inneren Oberfläche des Tubus eintrocknen und einen Rückstand hinterlassen, der beim Biegen des Tubus zum Verklumpen neigt und dadurch das Lumen verengt
- in seltenen Fällen wurde darüber berichtet, dass dieser Gelrückstand zu einem Verschluss des Lumens führte
- sollte man besonders darauf achten, dass das Gel nicht in das Lumen des Tubus gelangt
- bei der Anwendung im Mund- und Rachenraum
- kann das Schlucken erschwert und die Gefahr von Verschlucken erhöht sein
- bei tauber Zunge und Mundschleimhaut besteht die Gefahr von Bissverletzungen
- kann das Schlucken erschwert und die Gefahr von Verschlucken erhöht sein
- Methämoglobinämie
- es wurde über Fälle von Methämoglobinämie im Zusammenhang mit der Anwendung von Lokalanästhetika berichtet
- Patienten mit defekter Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase sowie hereditärer oder idiopathischer Methämoglobinämie sind anfälliger für arzneimittelinduzierte Symptome von Methämoglobinämie
- bei Patienten mit Mangel an Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase ist das zur Methämoglobin-Reduktion verwendete Gegenmittel Methylenblau unwirksam und kann das Hämoglobin selbst oxidieren, so dass eine Methylenblau-Therapie nicht möglich ist
- Lidocain hydrochlorid (1.8 mg pro 1 Gramm)
- Lidocain (1.56 mg pro 1 Gramm)
- Bitterfenchelöl
- Cetylstearylalkohol
- Glycerol 85%
- Methyl 4-hydroxybenzoat
- Polysorbat 60
- Propyl 4-hydroxybenzoat
- Vaselin, weiß
- Wasser, gereinigt
Herstellerinformationen
MILAN Arzneimittel GmbH
Website
https://milan-arzneimittel.de
Weitere Herstellerinformationen
Landstraße 31
38667 Bad Harzburg
Deutschland
Telefon +49 5322 80062
E-Mail info@milan-arzneimittel.de
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