Lemocin gegen Halsschmerzen Honig- und Zitronenge
STADA Consumer Health Deutschland GmbH
PZN: 17537365
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Lutschtabletten
- Dieses Arzneimittel enthält Amylmetacresol und 2,4-Dichlorbenzylalkohol - beides antibakteriell wirkende Stoffe; und Lidocainhydrochlorid - ein lokal wirkendes Schmerz stillendes Mittel für den Rachen.
- Das Präparat wird angewendet
- bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren zur lokalen Linderung der Beschwerden bei Halsschmerzen.
- Wenn Sie sich nach 2 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die niedrigste wirkungsvolle Dosis muss für die kürzeste mögliche Periode angewendet werden, die für die Linderung der Symptome notwendig ist.
- Die empfohlene Dosis beträgt
- für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren:
- 1 Lutschtablette alle 2 - 3 Stunden, bis zu maximal 8 Lutschtabletten (bzw. maximal 4 Lutschtabletten für Jugendliche) innerhalb von 24 Stunden.
- für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren:
- Kinder und Jugendliche
- Dieses Arzneimittel darf nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden.
- Dauer der Anwendung
- Es wird nicht empfohlen, dieses Arzneimittel länger als 5 Tage anzuwenden, da dies die natürliche Mundflora des Mund-/Rachenbereichs verändern kann.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Im Fall eines Missbrauchs oder einer Überdosierung können folgende Beschwerden auftreten: ausgeprägte Empfindungslosigkeit im oberen Magen-Darm-Trakt und in den oberen Atemwegen, Schlaflosigkeit, Unruhe, Aufregung, Atemdepression.
- Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Erschöpfung, mangelnde körperliche Belastbarkeit, Schwindel und Bewusstlosigkeit können aufgrund einer sogenannten Methämoglobinämie ebenfalls auftreten.
- Sie müssen dann sofort an Ihren Arzt aufsuchen oder sich an den Giftnotruf wenden. Geben Sie unbedingt an, welches Arzneimittel Sie angewendet haben und in welcher Menge.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
- wenn Sie allergisch gegen Lidocainhydrochlorid oder andere lokale Betäubungsmittel vom Amid-Typ, Amylmetacresol, 2,4-Dichlorbenzylalkohol, Minzöl, Gelborange S oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- von Kindern unter 12 Jahren.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Während der Anwendung wurden für die Kombination der Wirkstoffe dieses Arzneimittels folgende Nebenwirkungen berichtet:
- Beenden Sie sofort die Anwendung von diesem Präparat und suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie folgende Anzeichen eine Angioödems bei sich bemerken:
- Schwellung des Gesichts, der Zunge oder des Rachens,
- Schluckbeschwerden,
- Hautausschlag und Atemschwierigkeiten.
- Beenden Sie sofort die Anwendung von diesem Präparat und suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie folgende Anzeichen eine Angioödems bei sich bemerken:
- Erkrankungen des Immunsystems
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Überempfindlichkeitsreaktionen (Brennen, Juckreiz).
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Angioödem, Stechen im Rachenbereich und unangenehmer Geschmack.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Dyspepsie, Übelkeit.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- unangenehmes Gefühl im Mund und abdominal.
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch die Lutschtabletten Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.
- Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation!
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Die angegebene Dosierung sollte eingehalten werden: Da es durch den Blutfluss weitergeleitet wird, kann dieses Arzneimittel - in größeren Mengen oder wiederholt angewendet - das zentrale Nervensystem beeinflussen, wodurch es möglicherweise zu Krampfanfällen oder Störungen der Herzfunktion führt.
- Die längere Anwendung dieses Arzneimittels über mehr als 5 Tage wird nicht empfohlen, da dies das natürliche mikrobielle Gleichgewicht des Mund-/Rachenbereichs verändern kann.
- Wenn die Symptome länger als 2 Tage anhalten, sich verstärken oder weitere Symptome auftreten, wie z. B. hohes Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen und Hautausschlag, muss der klinische Allgemeinzustand auf eine mögliche bakterielle Infektion (Angina, Tonsillitis) hin untersucht werden.
- Dieses Arzneimittel sollte akut erkrankten oder gebrechlichen älteren Patienten unter Vorsicht verabreicht werden, da sie anfälliger für Nebenwirkungen dieses Arzneimittels sind.
- Bei akut bestehenden größeren Wunden im Mund- und Rachenbereich sollte dieses Arzneimittel nicht angewendet werden.
- Die durch dieses Arzneimittel verursachte Betäubung des Rachenbereichs kann zu Aspirationspneumonie führen (Husten während des Essens, es entsteht der Eindruck, die Person würde ersticken). Es ist deswegen dringend erforderlich, dass dieses Arzneimittel nicht vor dem Essen oder Trinken angewendet wird. Asthmatiker dürfen dieses Arzneimittel ausschließlich unter ärztlicher Beobachtung anwenden.
- Lemocin® gegen Halsschmerzen Lidocainhydrochlorid/Amylmetacresol/Dichlorbenzylalkohol kann ein Taubheitsgefühl auf der Zunge verursachen und damit das Risiko für Bissverletzungen erhöhen. Deshalb ist beim Essen und Trinken heißer Lebensmittel Vorsicht angesagt. Dem Patienten sollte bewusst sein, dass die Anwendung topischer Anästhetika das Schlucken erschweren und dadurch die Gefahr des „Sich-Verschluckens" erhöht sein kann. Darum sollte direkt nach Anwendung von topischen Anästhetika im Mund- oder Rachenbereich keine Nahrungsaufnahme erfolgen.
- Patienten, die auf Lokalanästhetika des Amid-Typs allergisch sind, sollten sich einer Gefahr der Kreuzallergie auf Lidocain bewusst sein.
- Lemocin® gegen Halsschmerzen Lidocainhydrochlorid/Amylmetacresol/Dichlorbenzylalkohol 2 mg/0,6 mg/1,2 mg Honig- und Zitronengeschmack Lutschtabletten enthält Glucose. Patienten mit der seltenen Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Lemocin® gegen Halsschmerzen Lidocainhydrochlorid/Amylmetacresol/Dichlorbenzylalkohol nicht einnehmen. 1 Lutschtablette enthält 1.016,82 mg Glucose-Sirup. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen. Lemocin® gegen Halsschmerzen Lidocainhydrochlorid/ Amylmetacresol/Dichlorbenzylalkohol 2 mg/0,6 mg/1,2 mg Honig- und Zitronengeschmack Lutschtabletten enthält Saccharose. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Lemocin® gegen Halsschmerzen Lidocainhydrochlorid/Amylmetacresol/Dichlorbenzylalkohol nicht einnehmen. 1 Lutschtablette enthält 1.495,33 mg Saccharose (Zucker). Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.
- Lemocin® gegen Halsschmerzen Lidocainhydrochlorid/Amylmetacresol/Dichlorbenzylalkohol 2 mg/0,6 mg/1,2 mg Honig- und Zitronengeschmack Lutschtabletten enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Lutschtablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei".
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Die gleichzeitige oder nachfolgende Anwendung von anderen Antiseptika wird aufgrund der möglichen Wechselwirkungen (Antagonismus, Deaktivierung) nicht empfohlen.
- Obwohl der Lidocaingehalt dieses Arzneimittels gering ist, muss Folgendes beachtet werden:
- Beta-Adrenorezeptorenblocker reduzieren den hepatischen Blutfluss und vermindern dadurch die Geschwindigkeit, mit der Lidocain metabolisiert wird. Dies führt zu einem größeren Toxizitätsrisiko.
- Cimetidin kann den Metabolismus von Lidocain in der Leber hemmen. Dies führt zu einem größeren Toxizitätsrisiko.
- Lidocain kann zu einer Kreuzallergie mit anderen Lokalanästhetika des Amid-Typs führen.
- Klasse-III-Antiarrhythmika, wie z. B. Mexiletin und Procainamid, sollten wegen möglicher pharmakokinetischer oder pharmakodynamischer Interaktionen vorsichtig angewendet werden.
- Die Isoenzyme CYP1A2 und CYP3A4 des Cytochroms P450 sind bei der Entstehung von MEGX, dem pharmakologisch aktiven Metaboliten von Lidocain, beteiligt. Deswegen können andere Wirkstoffe, wie z. B. Fluvoxamin, Erythromycin und Itraconazol die Plasmakonzentration von Lidocain erhöhen.
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Dieses Arzneimittel hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
- Überdosierung
- Es werden keine Schwierigkeiten bezüglich einer Überdosierung erwartet. Für den Fall einer systemischen Absorption kann es zu einer transitorischen Stimulation des ZNS kommen, gefolgt von einer ZNS-Dämpfung (Benommenheit, Bewusstlosigkeit) und Depression des kardiovaskulären Systems (Hypotonie, langsamer oder unregelmäßiger Herzschlag).
- Die längere Anwendung dieses Arzneimittels (über mehr als 5 Tage) wird nicht empfohlen, da dies das natürliche mikrobielle Gleichgewicht des Mund-/Rachenbereichs verändern kann.
- Kinder und Jugendliche
- Die Anwendung großer Dosen und über einen längeren Zeitraum bei Kindern unter 6 Jahren kann Krampfanfälle auslösen.
- Symptome
- Eine Überdosierung ist aufgrund der niedrigen Wirkstoffmengen unwahrscheinlich. Im Falle einer anormalen Anwendung (sehr viel höhere Dosen, Schleimhautverletzungen) kann eine Überdosierung auftreten. Dieses manifestiert sich zunächst hauptsächlich durch eine ausgeprägte Anästhesie der oberen Atemwege und des Verdauungstrakts. Systemische Reaktionen können aufgrund der Absorption von Lidocain auftreten. Die gravierendste Wirkung von Lidocain besteht unter anderem in einer Intoxikation des zentralen Nervensystems (Schlaflosigkeit, Unruhe, Erregung und Atemdepression) und des kardiovaskulären Systems; darüber hinaus kann auch eine Methämoglobinämie auftreten.
- Behandlung
- Im Fall einer Überdosierung kann die Möglichkeit eines induzierten Erbrechens und/oder eine Magenspülung (innerhalb einer Stunde) bei einer potenziell ernsten Intoxikation in Betracht gezogen werden. Zusätzliche Maßnahmen erfolgen nur unterstützend und symptomatisch.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
- Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn:
- Sie an Asthma leiden,
- sich Ihre Beschwerden nicht innerhalb von 2 Tagen bessern oder wenn Sie Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Hautausschlag bekommen.
- Das in diesem Arzneimittel enthaltene Betäubungsmittel kann dazu führen, dass man sich während des Essens verschluckt (Husten während des Essens oder ein Erstickungsgefühl). Es ist deswegen wichtig, dass Sie direkt nach der Anwendung dieses Arzneimittels nicht essen oder trinken. Dieses Arzneimittel kann ein Taubheitsgefühl auf der Zunge verursachen und damit das Risiko erhöhen, sich auf die Zunge zu beißen und zu verletzen. Deshalb sollten Sie beim Essen und Trinken heißer Lebensmittel vorsichtig sein.
- Die längere Anwendung dieses Arzneimittels über mehr als 5 Tage wird nicht empfohlen, da dies das mikrobielle Gleichgewicht des Mund-/Rachenbereichs verändern kann.
- Halten Sie die angegebene Dosierung ein: Dieses Arzneimittel kann - in größeren Mengen oder über die empfohlene Anwendungsdauer hinaus angewendet - die Herzfunktion oder das Nervensystem beeinflussen und zu Krampfanfällen führen.
- Ältere oder gebrechliche Patienten sind anfälliger für mögliche Nebenwirkungen und sollten deswegen vor der Anwendung dieses Arzneimittels ihren Arzt konsultieren.
- Bei akut bestehenden größeren Wunden im Mund und Rachenbereich sollte dieses Arzneimittel nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche
- Dieses Arzneimittel darf nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Beobachten Sie, wie Sie auf dieses Arzneimittel reagieren. In der empfohlenen Dosierung sollte dieses Arzneimittel Ihr Reaktionsvermögen nicht beeinflussen oder Benommenheit verursachen. Allerdings dürfen Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, falls Sie diese Beschwerden bei sich beobachten.
- 2,4-Dichlorbenzylalkohol (1.2 mg pro 1 Stück)
- Amylmetacresol (0.6 mg pro 1 Stück)
- Lidocain hydrochlorid 1-Wasser (2 mg pro 1 Stück)
- Lidocain (1.73 mg pro 1 Stück)
- Chinolingelb
- Gelborange S (0.01 mg pro 1 Stück)
- Glucose Sirup (1016.82 mg pro 1 Stück)
- Honig Aroma
- Minzöl (1.5 mg pro 1 Stück)
- Saccharin, Natriumsalz
- Saccharose (1495.33 mg pro 1 Stück)
- Weinsäure
- Zitronen Aroma
- Gesamt Natrium Ion (1 mmol pro 1 Stück)
- Gesamt Natrium Ion
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, da eventuell deren Dosis angepasst werden muss:
- Betablocker (zur Behandlung von Herzinsuffizienz oder arteriellen Erkrankungen) oder Arzneimittel, die Cimetidin enthalten (zur Behandlung von Magengeschwüren),
- andere lokal wirkende Betäubungsmittel (Amide),
- Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen, wie z.B. Mexiletin oder Procainamid,
- Arzneimittel wie z.B. Fluvoxamin (zur Behandlung von Depression),
- Antibiotika, wie z.B. Erythromycin, oder Itraconazol (zur Behandlung von Pilzerkrankungen).
- Obwohl es zu keinen Wechselwirkungen kommen sollte, wenden Sie bitte keine anderen Mund- oder Rachenantiseptika (desinfizierende Mittel) während der Behandlung mit diesem Arzneimittel an.
- Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht vor Mahlzeiten oder Getränken an.
Herstellerinformationen
STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Website
https://www.stada.de/
Weitere Herstellerinformationen
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