MG 5 SULFAT 50% - PZN 03273980

MG 5 SULFAT 50%

DROSSAPHARM GmbH

PZN: 03273980

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Dosierung



Basiseinheit: 1 Ampulle mit 10 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 5 g Magnesiumsulfat-Heptahydrat (20,25 mmol = 40,55 mval = 493 mg Magnesium)

  • antikonvulsive Therapie bei Präeklampsie und Eklampsie
    • 4 - 6 g Magnesiumsulfat i.v. in verdünnter Form mittels Perfusor oder Kurzinfusion über 15 - 20 Min.
    • Erhaltungsdosis: 1 - 2 g Magnesiumsulfat / Stunde bis 24 - 48 Stunden post partum
  • Frühgeburtsbestrebungen und Wehenhemmung, wenn andere Maßnahmen ärztlich nicht vertretbar sind
    • 1 - 2 g Magnesiumsulfat i.v. / Stunde
    • auch als Zusatztherapie zur Tokolyse mit Betamimetika
  • schwerer Magnesiummangel; Magnesiummangel bei Störungen der Herztätigkeit
    • 5 g Magnesiumsulfat i.v. / Tag
  • Behandlungsdauer
    • abhängig vom Serum-Magnesium-Spiegel (Normalwerte im Serum: 0,73 - 1,03 mmol / l)
    • keine Begrenzung vorgesehen
    • ergibt sich aus Art der Erkrankung

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Magnesiumsulfat - invasiv

  • Niereninsuffizienz
    • Magnesiumsalze sollten bei Patienten mit Beeinträchtigung der Nierenfunktion mit besonderer Vorsicht angewendet werden
    • entsprechende Dosisanpassung vornehmen
  • hepatisches Koma
    • Magnesiumsulfat sollte bei hepatischem Koma nicht angewendet werden, wenn das Risiko für ein Nierenversagen besteht
  • Überwachung, Laborkontrollen
    • Calciumwerte im Serum sollten routinemäßig überwacht werden
    • Magnesiumwerte im Serum sollten während der Behandlung überwacht werden (normal 0,65 - 1,0 mmol)
    • als Antidot müssen Ampullen mit Calcium bereitgehalten werden
      • wenn das Antidot nicht ausreicht, sind intensivmedizinische Maßnahmen durchzuführen
    • Überwachung der Abwesenheit einer Atemdepression: Atemfrequenz sollte nicht unter 16 Atemzüge / Min. liegen
    • Urinausscheidung sollte 25 ml / Std. nicht unterschreiten, da es ansonsten zu einer Hypermagnesiämie kommen kann
    • Vorhandensein des Patellarsehnenreflexes sollte geprüft werden
      • sind sie nicht mehr auslösbar: Dosis reduzieren
  • Vorsicht, wenn Hitzewallungen und Schwitzen auftreten
  • Gegenmittel
    • injizierbare Calciumgluconat-Lösung als Gegenmittel sollte unmittelbar verfügbar sein
  • intravenöse Anwendung
    • Kinder: max. Infusionsgeschwindigkeit 0,04 mmol / kg KG / Min.
  • intramuskuläre Anwendung
    • Vorgaben der guten klinischen Praxis für intramuskuläre Injektionen befolgen
      • abgemagerte oder atrophierte Muskeln vermeiden
      • Dorsoglutealmuskel und den Ischiasnerv vermeiden
      • sollte die zu verabreichende Gesamtdosis 5 ml überschreiten, sollte das Injektionsvolumen auf mehr als eine tiefe muskuläre Injektionsstelle aufgeteilt werden
      • Vorsicht bei älteren oder dünnen Patienten, die möglicherweise nur Einzelinjektionen mit bis zu 2 ml vertragen
      • keine Injektionsstelle verwenden, die Anzeichen einer Infektion oder Verletzung zeigt
      • Injektionsstellen abwechseln, wenn Sie die Gabe einer intramuskulären Dosis wiederholen, um Verletzungen oder ein unangenehmes Gefühl an den Muskeln zu vermeiden
  • Magnesium sulfat 7-Wasser (5 g pro 1 Stück)
  • Magnesium Ion (493 mg pro 1 Stück)
  • Magnesium Ion (20.25 mmol pro 1 Stück)
  • Schwefelsäure, verdünnt
  • Wasser, für Injektionszwecke

Herstellerinformationen

Drossapharm GmbH

Website
https://drossapharm.ch/

Weitere Herstellerinformationen

Wallbrunnstr. 24
79539 Lörrach
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