Mg 10% Inresa - PZN 00091126

Mg 10% Inresa

Inresa Arzneimittel GmbH

PZN: 00091126

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Dosierung



Basiseinheit: 1 Ampulle mit 10 ml Injektionslösung enthält 1,0 g Magnesiumsulfatheptahydrat (entsprechend 4,05 mmol Magnesium = 98,6 mg Magnesium)

  • Tetanien
    • Dosierung richtet sich nach Schweregrad des Magnesiumdefizits
    • Kontrolle der Magnesium-Serumspiegel vor und während der Therapie erforderlich, da Serumspiegel ab 2,5 mmol Magnesium / Liter schwere Nebenwirkungen verursachen
    • allgemein gültige Dosierungsrichtlinie:
      • Injektion einer Ampulle in 1- bis 2-tägigem Abstand wiederholen
      • soweit nicht anders verordnet 1 - 2 g Magnesiumsulfatheptahydrat i.v. applizieren (entspricht 4,05 - 8,1 mmol Magnesium)
      • bei hochdosierter Magnesiumsulfattherapie müssen Calciumgluconat 10 %- Ampullen bereitgehalten werden
    • Niereninsuffizienz
      • schwer: kontraindiziert
      • bei hochdosierter Magnesiumsulfattherapie sollte Urinausscheidung mind. 25 ml / Std. betragen (Gefahr einer Hypermagnesiämie bei < 25 ml / Std.)

 

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Magnesiumsulfat - invasiv

  • Niereninsuffizienz
    • Magnesiumsalze sollten bei Patienten mit Beeinträchtigung der Nierenfunktion mit besonderer Vorsicht angewendet werden
    • entsprechende Dosisanpassung vornehmen
  • hepatisches Koma
    • Magnesiumsulfat sollte bei hepatischem Koma nicht angewendet werden, wenn das Risiko für ein Nierenversagen besteht
  • Überwachung, Laborkontrollen
    • Calciumwerte im Serum sollten routinemäßig überwacht werden
    • Magnesiumwerte im Serum sollten während der Behandlung überwacht werden (normal 0,65 - 1,0 mmol)
    • als Antidot müssen Ampullen mit Calcium bereitgehalten werden
      • wenn das Antidot nicht ausreicht, sind intensivmedizinische Maßnahmen durchzuführen
    • Überwachung der Abwesenheit einer Atemdepression: Atemfrequenz sollte nicht unter 16 Atemzüge / Min. liegen
    • Urinausscheidung sollte 25 ml / Std. nicht unterschreiten, da es ansonsten zu einer Hypermagnesiämie kommen kann
    • Vorhandensein des Patellarsehnenreflexes sollte geprüft werden
      • sind sie nicht mehr auslösbar: Dosis reduzieren
  • Vorsicht, wenn Hitzewallungen und Schwitzen auftreten
  • Gegenmittel
    • injizierbare Calciumgluconat-Lösung als Gegenmittel sollte unmittelbar verfügbar sein
  • intravenöse Anwendung
    • Kinder: max. Infusionsgeschwindigkeit 0,04 mmol / kg KG / Min.
  • intramuskuläre Anwendung
    • Vorgaben der guten klinischen Praxis für intramuskuläre Injektionen befolgen
      • abgemagerte oder atrophierte Muskeln vermeiden
      • Dorsoglutealmuskel und den Ischiasnerv vermeiden
      • sollte die zu verabreichende Gesamtdosis 5 ml überschreiten, sollte das Injektionsvolumen auf mehr als eine tiefe muskuläre Injektionsstelle aufgeteilt werden
      • Vorsicht bei älteren oder dünnen Patienten, die möglicherweise nur Einzelinjektionen mit bis zu 2 ml vertragen
      • keine Injektionsstelle verwenden, die Anzeichen einer Infektion oder Verletzung zeigt
      • Injektionsstellen abwechseln, wenn Sie die Gabe einer intramuskulären Dosis wiederholen, um Verletzungen oder ein unangenehmes Gefühl an den Muskeln zu vermeiden
  • Magnesium sulfat 7-Wasser (1 g pro 10 Milliliter)
  • Magnesium Ion (4.05 mmol pro 10 Milliliter)
  • Magnesium Ion (98.6 mg pro 10 Milliliter)
  • Schwefelsäure
  • Wasser, für Injektionszwecke

Herstellerinformationen

Inresa Arzneimittel GmbH

Website
https://www.inresa.de

Weitere Herstellerinformationen

Obere Hardtstraße 18
79114 Freiburg
Deutschland

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