Imodium akut Duo 2 mg/125 mg Tabletten - PZN 17382690

Imodium akut Duo 2 mg/125 mg Tabletten

Kenvue Germany GmbH (OTC)

PZN: 17382690

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Tabletten

  • Die Tabletten enthalten zwei Wirkstoffe:
    • Loperamidhydrochlorid vermindert den Durchfall durch Verlangsamung der gesteigerten Darmaktivität. Zusätzlich erhöht es die Aufnahme von Wasser und Salzen aus dem Darm.
    • Simeticon lässt die Gasblasen, die Krämpfe und Blähungen verursachen, im Darm zerfallen.
  • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren zur Behandlung akuter Durchfälle verwendet, wenn gleichzeitig auch Bauchkrämpfe, ein aufgeblähter Bauch und Blähungen auftreten.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren
      • Erstdosis: 1 Tablette
      • Wiederholungsdosis: 1 Tablette
      • Tageshöchstdosis: 4 Tabletten
    • Erwachsene über 18 Jahren
      • Erstdosis: 2 Tabletten
      • Wiederholungsdosis: 1 Tablette
      • Tageshöchstdosis: 4 Tabletten
  • Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchfällen erfolgt die Einnahme der Erstdosis.
  • Danach soll nach jedem ungeformten Stuhl die Wiederholungsdosis eingenommen werden.
  • Die empfohlene Tageshöchstdosis darf nicht überschritten werden.
  • Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren
    • Kinder unter 12 Jahren dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 2 Tage ein.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viel eingenommen haben, holen Sie bitte umgehend den Rat eines Arztes ein oder wenden Sie sich an ein Krankenhaus.
    • Folgende Symptome können auftreten:
      • erhöhte Herzfrequenz, unregelmäßiger Herzschlag, Änderungen Ihres Herzschlags (diese Symptome können potenziell schwerwiegende, lebensbedrohliche Folgen haben)
      • Muskelsteifheit, unkoordinierte Bewegungsabläufe
      • Schläfrigkeit, Benommenheit
      • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
      • schwache Atmung
      • Mundtrockenheit
      • Pupillenverengung
      • Magenschmerzen
      • Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung
    • Kinder reagieren stärker auf große Mengen von diesem Arzneimittel als Erwachsene. Falls ein Kind zu viel einnimmt oder eines der oben genannten Symptome zeigt, rufen Sie sofort einen Arzt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie eine Tablette nach dem nächsten ungeformten Stuhl ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • von Kindern unter 12 Jahren.
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Loperamidhydrochlorid, Simeticon oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • bei hohem Fieber (über 38 °C) oder blutigem Stuhl.
    • bei akuten Schüben einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung wie z. B. Colitis ulcerosa.
    • bei schweren Durchfällen, die nach der Einnahme von Antibiotika auftreten.
    • wenn Sie an Verstopfung leiden oder Ihr Bauch aufgetrieben erscheint.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, beenden Sie sofort die Einnahme von diesem Präparat und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf
    • Allergische Reaktionen einschließlich Schwellungen des Gesichts, der Zunge oder des Halses
    • Schluckbeschwerden
    • Ungeklärtes Keuchen, Kurzatmigkeit, die von Hautausschlag oder Nesselsucht begleitet sein können
  • Wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, beenden Sie die Einnahme von dem Arzneimittel und sprechen Sie Ihren Arzt
    • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
    • starke Bauchschmerzen, aufgeblähter Bauch oder Fieber, die durch einen Darmverschluss oder eine Erweiterung des Darms ausgelöst sein können
    • schwere Verstopfung
  • Andere mögliche Nebenwirkungen
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Kopfschmerzen
      • Übelkeit
      • Geschmacksstörungen
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Schläfrigkeit
      • Schwindelgefühl
      • Schwächezustand
      • Verstopfung
      • Erbrechen
      • Verdauungsstörungen
      • Blähungen
      • Mundtrockenheit
      • Ausschlag
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
      • Bewusstlosigkeit oder Bewusstseinsstörung
      • Pupillenverengung
      • Hautausschlag, der zu starker Blasenbildung und Abschälen der Haut führen kann
      • Nesselsucht
      • Juckreiz
      • Müdigkeit
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Loperamid, Kombinationen - peroral

  • Behandlung der Diarrhö mit Loperamid und Simeticon ist nur symptomatisch
    • wenn eine kausale Therapie zur Verfügung steht, sollte diese stets durchgeführt werden
  • Flüssigkeits- und Elektrolytersatz
    • bei Patienten mit (schwerer) Diarrhö kann es zu Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten kommen
    • ist wichtig, auf ausreichenden Flüssigkeits- und Elektrolytersatz zu achten
  • ist innerhalb von 48 Stunden keine klinische Besserung zu beobachten
    • muss das Arzneimittel abgesetzt werden
    • Patienten sollten angewiesen werden, ihren Arzt aufzusuchen
  • AIDS-Patienten
    • bei AIDS-Patienten, die zur Durchfallbehandlung Loperamid erhalten, sollte die Therapie bei ersten Anzeichen eines aufgeblähten Bauches abgebrochen werden
    • Einzelberichte zu Verstopfung mit einem erhöhten Risiko für ein toxisches Megacolon bei AIDS-Patienten vorliegend
      • diese litten sowohl unter einer durch virale als auch bakterielle Erreger verursachten infektiösen Colitis und wurden mit Loperamid behandelt
  • Leberinsuffizienz
    • obwohl keine pharmakokinetischen Daten zu Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion vorliegen, sollte Loperamid bei solchen Patienten aufgrund des eingeschränkten First-Pass-Metabolismus mit Vorsicht eingesetzt werden
    • dieses Arzneimittel sollte von Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion vorsichtig angewendet werden, da eine daraus resultierende relative Überdosierung zu einer ZNS-Toxizität führen kann
    • Loperamid sollte nur unter ärztlicher Kontrolle bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung angewendet werden
  • kardiale Ereignisse, QT-Intervall, Torsade de pointes
    • in Verbindung mit Überdosierung über kardiale Ereignisse, einschließlich Verlängerung des QT-Intervalls und des QRS-Komplexes und Torsade de pointes, berichtet
      • einige Fälle verliefen tödlich
  • Brugada-Syndrom
    • Überdosierung kann ein vorhandenes Brugada-Syndrom demaskieren
  • Patienten dürfen die empfohlene Dosis und/oder die empfohlene Behandlungsdauer nicht überschreiten
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
      • wenn die Symptome bei Ihnen anhalten oder sich verschlimmern. Suchen Sie in diesem Fall Ihren Arzt auf. Bei schwerem Durchfall kann es zu großen Flüssigkeits-, Zuckerund Salzverlusten kommen. Sie müssen den Flüssigkeitsverlust ausgleichen, indem Sie mehr Flüssigkeit als üblich trinken. Bitte fragen Sie Ihren Apotheker nach Elektrolytlösungen, die Ihre Zucker- und Salzverluste ausgleichen können.
      • Dieses Arzneimittel behandelt ausschließlich die Symptome von Durchfall. Es ist möglich, dass in einigen Fällen die Ursache Ihres Durchfalls eine Behandlung erfordert.
      • wenn Sie AIDS haben. Bei ersten Anzeichen einer Aufblähung des Bauches beenden Sie die Einnahme von dem Präparat und suchen Ihren Arzt auf.
      • wenn Sie Lebererkrankungen haben. Fragen Sie vor der Einnahme von dem Präparat Ihren Arzt. Einige Nebenwirkungen könnten verstärkt auftreten.
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht für einen anderen als den vorgesehenen Zweck ein und nehmen Sie niemals mehr als die empfohlene Menge ein. Bei Patienten, die zu viel Loperamidhydrochlorid, den Wirkstoff in diesem Arzneimittel, eingenommen hatten, wurden schwerwiegende Herzprobleme (u.a. ein schneller oder unregelmäßiger Herzschlag) beobachtet.
    • Normalerweise verschwinden die Symptome von akutem Durchfall innerhalb von 2 Tagen. Falls die Symptome länger anhalten, beenden Sie die Einnahme von diesem Präparat und suchen Sie einen Arzt auf.
    • Kinder
      • Kinder unter 12 Jahren dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann zu Schwindel, Müdigkeit und Schläfrigkeit führen. Wenn dies bei Ihnen auftritt, lenken Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen.
  • Loperamid hydrochlorid (2 mg pro 1 Stück)
  • Loperamid (1.86 mg pro 1 Stück)
  • Simeticon
  • Dimeticon (125 mg pro 1 Stück)
  • Acesulfam, Kaliumsalz
  • Calcium hydrogenphosphat
  • Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Stearinsäure
  • Vanille Aroma
  • Maltodextrin
  • Ethanol
  • Propylenglycol
  • Benzyl alkohol
  • Glucose
  • Gesamt Natrium Ion (23 mg pro 1 Stück)
  • Gesamt Natrium Ion
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, eingenommen haben oder einnehmen werden:
      • Chinidin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen oder Malaria).
      • Itraconazol oder Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzerkrankungen).
      • Gemfibrozil (zur Behandlung von erhöhten Cholesterinspiegeln).
      • Ritonavir (zur Behandlung von HIV Infektionen und AIDS).
      • Desmopressin (zur Kontrolle von gesteigertem Durstgefühl und vermehrter Urinausscheidung bei Patienten mit Diabetes insipidus).
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Herstellerinformationen

Kenvue Germany GmbH

Website
https://www.kenvue.com

Weitere Herstellerinformationen

Johnson & Johnson Platz 2
41470 Neuss
Deutschland

Telefon +49 2131 5965 824
E-Mail consumer-de-at@kenvue.com

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