Macrogol HEXAL Orange
PZN: 11553713
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.
Darreichungsform: Beutel
- Das Präparat ist ein Abführmittel zur Behandlung von akuter und chronischer Verstopfung bei Erwachsenen, Jugendlichen und älteren Patienten. Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen.
- Es verhilft Ihnen zu einer komfortablen Darmtätigkeit, selbst wenn Sie bereits über einen längeren Zeitraum unter Verstopfung gelitten haben.
- Erwachsene, Jugendliche ab 12 Jahren und ältere Patienten:
- Sie können dieses Präparat zu jeder beliebigen Zeit und unabhängig von Mahlzeiten und Getränken einnehmen.
- 1 Beutel enthält eine Dosis.
- Abhängig vom Schweregrad Ihrer Verstopfung können Sie 1- bis 3-mal täglich 1 Beutel einnehmen.
- Hinweise zu Zubereitung und Aufbewahrung, s. Gebrauchsinformation.
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Es ist keine Dosisanpassung für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion erforderlich.
- Dauer der Anwendung
- Die Behandlung dauert üblicherweise 2 Wochen.
- Wenn die Verstopfung anhält, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren. Wenn Ihre Verstopfung durch eine Krankheit, wie z. B. Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose, verursacht wird oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Verstopfung verursachen, kann Ihr Arzt Ihnen empfehlen, das Präparat über längere Zeit einzunehmen.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Übermäßige Mengen können Durchfall, Bauchschmerzen, Aufblähungen, Darmgeräusche, Bauchdehnung und Erbrechen verursachen. Diese Beschwerden gehen zurück, wenn die Behandlung unterbrochen oder die Dosis reduziert wird.
- Bei großen Flüssigkeitsverlusten aufgrund von Durchfall oder Erbrechen kann ein Ausgleich des Elektrolytgleichgewichts erforderlich sein. In diesem Fall sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie sich daran erinnern, und setzen Sie die Einnahme dann fort wie zuvor.
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Das Präparat darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich gegen einen der Inhaltsstoffe sind.
- bei schwerer entzündlicher Darmerkrankung wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder toxischem Megacolon.
- bei vorliegendem Darmdurchbruch (Perforation).
- bei vorliegender Darmblockade (Darmverschluss, Ileus).
- bei schmerzhaften Bauchbeschwerden unbestimmter Ursache.
- Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme des Präparates mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
- Das Präparat kann Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Anwender auftreten müssen.
- Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie das Präparat nicht weiter ein und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf:
- Anzeichen einer Allergie, wie z. B. Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung des Gesichtes, der Lippen, der Zunge oder des Hals- und Rachenbereichs, Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden
- Anzeichen von Flüssigkeits- oder Elektrolytverschiebungen (Salzspiegel) im Körper, wie z. B. Schwellungen (hauptsächlich in den Fußknöcheln), Schwächegefühl, zunehmende Müdigkeit, verstärkter Durst mit Kopfschmerzen
- Außerdem sind folgende Nebenwirkungen möglich:
- Bauchschmerzen (Magenschmerzen)
- leichter Durchfall (dieser bessert sich üblicherweise mit Reduzierung der Anzahl an Beuteln, die Sie einnehmen)
- Übelkeit
- Erbrechen
- Schwellung des Bauches (sich aufgebläht fühlen)
- Darmgeräusche
- Blähungen
- Beschwerden im Analbereich
- Wenn eine der oben genannten Nebenwirkungen Sie beeinträchtigt oder länger als wenige Tage andauert oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
Macrogol - intraoral- vor Beginn der Behandlung muss eine organische Erkrankung ausgeschlossen werden
- nach 3-monatiger Behandlung sollte hinsichtlich der Obstipation eine ärztliche Kontrolluntersuchung durchgeführt werden
- begleitende Maßnahmen
- Behandlung der Obstipation mit einem Laxans sollte eine ergänzende Maßnahme zu einer gesunden Lebensführung und Ernährung sein, wie z.B.
- erhöhte Aufnahme von Flüssigkeit und Ballaststoffen
- angemessene körperliche Aktivität und Wiederherstellung der Darmreflexe
- Behandlung der Obstipation mit einem Laxans sollte eine ergänzende Maßnahme zu einer gesunden Lebensführung und Ernährung sein, wie z.B.
- Veränderungen im Flüssigkeitshaushalt
- Patienten, die zu Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt neigen (z.B. ältere Menschen, Patienten mit eingeschränkter Herz-, Leber- oder Nierenfunktion, oder Patienten, die Diuretika einnehmen)
- Anwendung von Macrogol sollte nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung und mit erhöhter Vorsicht erfolgen
- bei diesen Patienten ist bei Auftreten von Durchfällen eine Kontrolle des Wasser- bzw. Elektrolythaushaltes angezeigt
- beim Auftreten von Symptomen, die auf Veränderungen im Flüssigkeits-/Elektrolythaushalt hinweisen (z.B. Ödeme, Kurzatmigkeit, zunehmende Erschöpfung, Dehydratation, Herzversagen)
- sollte Macrogol sofort abgesetzt, die Elektrolytwerte bestimmt und jede Anomalie in geeigneter Form behandelt werden
- Patienten, die zu Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt neigen (z.B. ältere Menschen, Patienten mit eingeschränkter Herz-, Leber- oder Nierenfunktion, oder Patienten, die Diuretika einnehmen)
- Überempfindlichkeit
- sehr selten über Fälle von Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Urtikaria, Ödeme) bei Anwendung von Macrogol- (Polyethylenglykol-) haltigen Arzneimitteln berichtet
- Einzelfälle von anaphylaktischem Schock beobachtet
- während der Behandlung mit Macrogol wird aufgrund des Wirkmechanismus empfohlen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen
- Wechselwirkungen
- Absorption anderer Arzneimittel kann vorübergehend reduziert werden, da Macrogol die gastrointestinale Transitrate steigert
- Andickungsmittel
- bei Patienten mit Schluckbeschwerden, bei denen Flüssigkeiten mit Andickungsmitteln versetzt werden, um deren Aufnahme zu erleichtern, sollten Interaktionen berücksichtigt werden
- Kinder < 2 Jahre
- Daten zur Wirksamkeit bei Kindern unter 2 Jahren liegen nur bei einer begrenzten Anzahl von Patienten vor
- Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
- Wie bei allen Abführmitteln sollte vor Beginn der Behandlung eine organische Störung ausgeschlossen werden. Ohne vorherige Abklärung der Ursache der Verstopfung sollte das Präparat nicht kontinuierlich täglich über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Bei anhaltenden Bauchschmerzen sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
- Bei auftretendem Durchfall sollten Patienten, die zu Störungen des Wasser- oder Elektrolythaushaltes neigen (z. B. ältere Patienten, Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion oder Patienten, die Diuretika einnehmen), Vorsicht walten lassen, und eine Überprüfung der Elektrolytwerte sollte erwogen werden.
- Wenn Sie eines der oben genannten Anzeichen oder Symptome bei sich bemerken, sollten Sie die Einnahme abbrechen und sofort einen Arzt konsultieren.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Präparat hat keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
- Macrogol 3350 (13.125 g pro 13.955 Gramm)
- Apfelsinen Aroma
- Sorbitol
- Citronensäure, wasserfrei
- Kalium chlorid
- Natrium chlorid
- Natrium cyclamat
- Natrium dihydrogencitrat
- Saccharin, Natriumsalz
- Silicium dioxid, hochdispers
- Einnahme zusammen mit Arzneimitteln
- Die Wirksamkeit einiger Arzneimittel, wie beispielsweise Antiepileptika, kann während der Einnahme des Präparates verringert sein. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. kürzlich eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Wenn Sie Flüssigkeiten andicken müssen, damit Sie sie sicher schlucken können, beachten Sie bitte, dass das Präparat dem Verdickungseffekt entgegenwirken kann.
Herstellerinformationen
HEXAL AG
Website
https://www.hexal.de
Weitere Herstellerinformationen
Industriestraße 25
83607 Holzkirchen
Deutschland
Telefon +49 8024 908-0
E-Mail service@hexal.com
Impressum
https://www.hexal.de/impressum