Schulalltag & Gesundheit

Schulalltag & Gesundheit

ABC-Schützen auf dem Stundenplan

Schulanfänger können es kaum erwarten, in die Schule zu kommen und zu den "Großen" zu gehören. Eltern haben dabei häufig gemischte Gefühle, denn der Wechsel vom Kindergarten in die Schule bedeutet einen großen Einschnitt im Leben eines Kindes. Andere Umgebung, neue Mitschüler, andere Zeitrythmen, viele neue Eindrücke und Anforderungen wollen gemeister werden.

Zappelige Sorgenkinder
"Ob der Philipp heute still wohl bei Tische sitzen will?", dichtete der Nervenarzt Heinrich Hoffmann in seinem "Struwelpeter". Unruhige und zappelige Kinder sind keine Modeerscheinung. Leidet Ihr Kind an Schlafstörungen, ist zappelig und unruhig, manchmal auch unkonzentriert, hat das aus alle Familienmitglieder Auswirkungen. Besonder die Mütter leiden mit.
Jedes Kind ist anders, so auch was Bewegungsdrang und Konzentrationsfähigkeit angeht und wie es auf Veränderungen im Leben, wie den Schulanfang, reagiert. Eine klare Tagesstruktur, ein gutes Gleichgewicht zwischen Schule und Freizeit, Bewegung und Ruhezeit machen es Ihrem Kind leichter, den alltäglichen Anforderungen zu begegnen.

Wenn Kinder überdreht sind

Tipps für Eltern:

  • Den Tag ohne Zeitdruck mit einem gemeinsamen Frühstück beginnen
  • Feste Essens- und Schlafenszeiten wirken beruhigend und geben dem Kind Orientierung
  • Zappel-Philipps sollten sich ein Mal am Tag am besten an der frischen Luft austoben können
  • Konsequentes Handeln und klare Grenzen geben Struktur und Orientierung

Einschlafhilfen für Zappel-Kinder

  • Rituale wie "abends baden", "am Bett singen" oder "Vorlesen" helfen Ihrem Kind, abzuschalten und leichter in den Schlaf zu finden. Computerspiele oder Fernsehen können zu Reizüberflutung führen und den Schlaf beeinträchtigen
  • Eine kreisende Bauchmassage wirkt beruhigend
  • Eine Fußmassage mit Bachblüten-Rescue-Salbe kann entspannend wirken. Dabei wird die Salbe mit beiden Daumen kräftig in die Fußgewölbe einmassiert.
  • Helfen kann auch, mit dem Kind noch einmal über die Tagesereignisse zu sprechen
  • Kinder sollten in abgedunkelten, gut gelüfteten, wohl temperierten Räume (um die 18 Grad) in Ruhe einschlafen können

Schulstress und Leistungsdruck
Wenn Kinder unter Prüfungsstress leiden, können beispielsweise Bachblüten beruhigend wirken und das Selbstbewusstsein stärken. Verwendet werden z.B. Elm, Larch, Mimulus, Gentian und Honeysuckle. Erhältlich als Kombination in Lutschpastillen oder als Einzelblütentropfen. Zwei Tropfen Essenz pro Blüte werden in ein Glas mit stillem Mineralwasser gegeben und über den Tag verteilt getrunken.

Pausensnacks und Muntermacher
Eine ausgewogene, vollwertige Ernährung ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit und beugt Übergewicht vor. In die Brotdose der Kinder gehört neben fantasievoll belegten Broten auch Rohkost wie Karotten, Gurkenstückchen, Tomaten und Obst. Eine kleine Süßigkeit darf als Überraschung mit dabei sein. Zum Trinken eignen sich Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertees und Saftschorlen.
In Wachstums- und Entwicklungsphasen ist auch ein Multivitaminsaft geeignet. Eltern von Obst- und Gemüsemuffeln, können auch kleine Tricks anwenden. Ein "Zaubertrank", zum Beispiel aus pürierter Banane und Kiwi, gemixt mit verschiedenen Fruchtsäften schmeckt prima und liefert Vitamine und Nährstoffe.

Schutz durch Impfungen
Laut dem Robert Koch-Institut weisen Schulkinder wieder einen zunehmend besseren Impfschutz auf. Die Durchimpfung gegen Masern sei jedoch ungenügend. Eine Masernerkrankung kann zu Hirnhautentzündungen mit geistigen Behinderungen als Folge führen. Lassen Sie beim Kinderarzt überprüfen, ob Ihr Kind alle empfohlenen Impfungen erhalten hat. Mit fünf bis sechs Jahren ist meist eine Auffrischungsimpfung gegen Diphterie, Tetanus und Keuchhusten fällig.