Sonne, Haut und Hautkrankheiten

Aufbau und Funktion

Die Haut besteht aus drei Schichten: Ober-, Leder- und Unterhaut. Außen liegt die dünne Oberhaut mit einer Dicke zwischen 50 und 150 µm, das sind 0,05-0,15 mm. In der Oberhaut werden ständig neue Zellen gebildet und alte abgestoßen, so dass sie sich etwa alle vier Wochen komplett erneuert. Die Oberhaut setzt sich aus der Hornschicht, der Stachelzellschicht und der Basalschicht zusammen.

Bei den meisten Zellen der Oberhaut handelt es sich um hornbildende Zellen, die in der Basalschicht gebildet werden und innerhalb von etwa vier Wochen an die Oberfläche wandern. Sie machen etwa 95% der Zellen in der Oberhaut aus. Darüber hinaus finden sich drei weitere Zelltypen in der Oberhaut: die Pigmentzellen (Melanozyten), Zellen der Körperabwehr (Langerhans-Zellen) und Zellen des Tastsinns (Merkel-Zellen). Die Pigmentzellen sind für die Färbung unserer Haut und damit auch für ihre Bräunung verantwortlich.

Der Oberhaut schließt nach innen die etwas dickere Lederhaut (1-4 mm) an. In ihr liegen Blut- und Lymphgefäße, Haarwurzeln, Nervenenden sowie Schweiß-, Duft- und Talgdrüsen. Die innerste Schicht wird durch die Unterhaut gebildet. Mit ihrer Fettschicht, Blutgefäßen und Nerven bildet sie das Bindeglied zwischen Muskulatur und Haut.

Hautschnitt

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