Sonne, Haut und Hautkrankheiten

Das Basaliom
Das Basaliom wird auch als Lidtumor oder Basalzell-Karzinom bezeichnet. Es ist der häufigste Tumor der Haut und tritt vor allem an sonnenexponierten Hautpartien auf, auch Sonnenterrassen genannt. Zu ihnen zählen vor allem Stellen im Gesicht und am Kopf wie Lippen, Nase, Ohren und Nacken. Die Sterblichkeitsrate bei Basaliomen liegt bei weniger als 1 %, da dieser Tumor selten Tochtergeschwülste bildet (metastasiert). Allerdings sind die kosmetischen Konsequenzen häufig unschön. Insbesondere, wenn die Behandlung durch eine Operation erfolgt.
Im Anfangsstadium sieht ein Basaliom häufig wie ein kleiner grauweißer Knoten aus, der von Patienten oft als "Pickel" beschrieben wird. Später ähneln die Tumoren nicht heilenden Hautgeschwüren mit knötchenförmigem Randsaum. Am Rumpf können auch schuppend-ekzemartige oder vernarbende, scharf begrenzte Herde auftreten.
In Deutschland wird die Häufigkeit von Basaliomen auf etwa 300 Fälle pro 100.000 Einwohner geschätzt. Dies bedeutet, dass etwa 240.000 Patienten an Basaliomen erkrankt sind. Das Durchschnittsalter der Patienten liegt bei 60 Jahren. In den letzten Jahren sind jedoch zunehmend auch jüngere Patienten betroffen. Hautärzte beobachten einen jährlichen Zuwachs an Erkrankten von etwa 3-6%.



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