Sonne, Haut und Hautkrankheiten

Die aktinische Keratose

Das aktinische Keratose wird auch als Sonnenschwiele bezeichnet. Sie ist eine durch Licht ausgelöste Vorstufe des Spinalioms. Es handelt sich bei ihr also um eine Hautkrebs-Vorstufe, auch Präkanzerose genannt.

Die aktinische Keratose tritt häufig bei hellhäutigen Personen mit den Hauttypen I oder II auf, die leicht einen Sonnenbrand bekommen. Dunkel- bis schwarzhäutige Menschen sind sehr selten betroffen. Anfänglich bilden sich scharf begrenzte Rötungen mit leichter Schuppung. Diese entwickeln sich zu ausgeprägten, weißen Verhornungen an exponierten Stellen wie Gesicht, Ohren, Unterlippe und Handrücken. Häufig ist die aktinische Keratose leichter zu ertasten als zu sehen; sie fühlt sich häufig wie Sandpapier an.

Die meisten Betroffenen sind Senioren. Aufmerksame Dermatologen finden bei etwa 40% ihrer Patienten über 60 Jahren die Hautveränderungen. Die Sonnenschwiele tritt aber häufig auch bei Personen mit einer erblichen Vorbelastung oder auch bei Immunschwäche auf. Sie sollte auf jeden Fall behandelt werden, um die Entwicklung zu einem bösartigen Spinaliom zu verhindern.

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