Sonne, Haut und Hautkrankheiten

Hautkrebs ist nicht gleich Hautkrebs

Hautkrebs ist für viele gleichbedeutend mit dem gefährlichen malignen Melanom, dem schwarzen Hautkrebs. Doch über 95% aller krebsartigen Veränderungen der Haut sind anderer Art: Weniger gefährlich aber viel häufiger sind die oberflächlichen Tumoren: das Basaliom (Basalzell-Karzinom oder auch Lidtumor) und das Spinaliom (Plattenepithel-Karzinom oder auch Stachelzellkrebs). Besonders verbreitet ist der Vorläufer des Spinalioms, die aktinische Keratose (Sonnenschwiele).

Alle bösartigen Veränderungen der Haut werden durch übermäßige UV-Strahlung ausgelöst. Das maligne Melanon wird durch die Zahl der Sonnenbrände, die Basalzell- und Plattenepithel-Karzinome werden durch die Gesamtdosis des Sonnenlichts begünstigt. Deshalb entwickeln sich Melanome besonders häufig in Hautbereichen, die die meiste Zeit des Jahres von Kleidung bedeckt und besonders anfällig für Sonnenbrände sind. Die oberflächlichen Tumoren treten dagegen an Stellen mit langfristiger Besonnung auf wie dem Gesicht oder den Armen.

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