Sexualität

Virushepatitis
Die Virushepatitis B (es gibt auch A und C) kann durch Sexualverkehr, gemeinsame Benutzung von virusbehafteten Injektionsnadeln, bei der Geburt von der Mutter auf das Kind, durch Bluttransfusionen und durch Verletzungen mit Hepatitis-B-Viren kontaminierten Instrumenten (in der Krankenpflege) übertragen werden.
Dabei entwickelt sich im Verlauf einiger Tage ein grippeähnliches Krankheitsgefühl mit Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Übelkeit und leichtem Fieber. Danach folgen Druckempfindlichkeit und Vergrößerung der Leber, leichte Schmerzen im rechten Oberbauch und nach 5 oder 6 Tagen die Gelbsucht. Dabei kann es zu Magen-Darmstörungen mit Erbrechen und Durchfall kommen.
Die infektiöse Virushepatitis B dauert normalerweise zwischen 6 und 12 Wochen, in denen der Betroffene Bettruhe benötigt.
Etwa 90 % der Erkrankungen heilen ohne Folgen aus. Bei 10 % treten chronische Verläufe auf von denen wiederum nur ca. die Hälfte zu einer Leberzirrhose (Schrumpfung der Leber) führt.



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