Heilpflanzen A-Z

Arnika

arnika (Arnika montana L.)
Fam.: Korbblütler.

Vegetation:
Auf Alpmatten, seltener im Jura, bis 2800 m. 30-60 cm hohe Staude, im 1. Jahr eine Rosette anliegender Blätter, im 2. Jahr ein drüsenhaariger Blütenstengel mit großem, endständigem, goldgelbem Blütenkopf.

Verwendung zu Heilzwecken:
Einzelblüten, Flos arnicae.

Anwendungszweck:
innerlich bei Angina, Herzschwäche, nervöser Erkrankung, Erschöpfungszuständen; äußerlich Hautreizmittel bei Neuralgien und Rheumatismus, bei Verletzungen, Quetschungen, Entzündungen, Geschwülsten. Die äußerliche Anwendung erfolgt am besten in Form der Arnika-Tinktur. Bei unverdünnter Einnahme großer Mengen Tinktur kann ein Magen-Darm-Katarrh und beschleunigte Herztätigkeit erfolgen.

Zubereitung:
Aufguß, Tinktur.
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