Rheuma
- Vermeiden Sie einseitige Belastungen im Beruf wie z.B. verkrampftes Sitzen am Schreibtisch. Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Körperhaltung und machen Sie Lockerungsübungen (Schulter- und Armkreisen, Rumpfbeugen).
- Bewegen Sie sich während der Freizeit so viel wie möglich um die Mobilität Ihrer Gelenke weitgehend zu erhalten. Vermeiden Sie übertriebene sportliche Übungen, bewegen Sie sich gemächlich und gleichmäßig. Besonders zu empfehlen: Schwimmen, Dauerlauf (2 x wöchentlich), Radfahren und Skilanglauf.
- Lokal angewandte Wärme ist ein anerkanntes Therapeutikum gegen nichtendzündliche rheumatische Beschwerden. Sie erhöht die Durchblutung und kurbelt den Zellstoffwechsel an. Giftige Schlackenstoffe werden vermehrt abtransportiert, Muskelverspannungen gelockert, Schmerzen gelindert. Zur Anwendung empfehlen sich Rotlicht-Bestrahlungen sowie Moorpackungen.
- Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen. Fettarme Kost, Einschränkung des Fleischkonsums, wenig Süßes, ballast- und vitaminreiche Nahrungsmittel (frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Müsli). Entschlacken Sie Ihren Körper durch reichliche Flüssigkeitszufuhr.
- Vermeiden Sie Übergewicht, streben Sie Ihr Idealgewicht an.
- Meiden Sie Unterkühlung und Zugluft, vor allem an anfälligen Körperpartien.
- Verwenden Sie zur Schmerzbekämpfung zunächst Naturheilmittel.
- Nehmen Sie regelmäßig Teil- und Vollbäder mit durchblutungsfördernden Zusätzen, sie enthalten sogenannte hyperämisierende Substanzen.