Gesunde Ernährung

Zusatzstoffe auf natürlicher Basis

Meist werden Produkte, die alle natürlichen Ursprungs sind, verwendet.
In nachfolgender Liste finden Sie Zusatzmittel auf natürlicher Basis. Bei diesen sind normalerweise keine Gesundheitsrisiken zu befürchten.

  • Agar-Agar (E406)
  • Alginsäure und deren Salze (E400 – E404)
  • Carrageen (E407)
  • Johannisbrotkernmehl (E410)
  • Guakernmehl (E412)
  • Traganth (E413)
  • Gummi Arabicum (E414)
  • Pektine (E440)
  • Zellulose und deren Abkömmlinge (E460, E466)
  • Stärke (modifiziert)

Bei Vorhandensein der folgenden Zusatzstoffe kann es bei Aufnahme hoher Mengen zu folgenden möglichen Nebenwirkungen kommen:

Vitamin B3 (Nikotinsäure) (E375):
Es kann in hohen Mengen zu Gesichtsröte, Hitzegefühl und Schläfenkopfschmerz kommen. Bei normalem Gebrauch harmlos.

EDTA (E385):
In großen Mengen kann es Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen hervorrufen. Die Resorption (Aufnahme) von Eisen, Zink und Kupfer wird behindert.

Agar-Agar (E406):
In größeren Mengen können Blähungen, Völlegefühl und Verstopfung auftreten.

Carrageen (E407):
1981 wurde der Verdacht geäußert, die Abbaustoffe könnten Krebs auslösen; bisher hat sich der Verdacht nicht erhärtet.

Guarkernmehl (E412):
Bei Verzehr großer Mengen sind Blähungen und Bauchkrämpfe möglich.

Traganth (E413):
Es soll die Eiweißverdauung hemmen.

Gummi Arabicum (E414):
Es können Allergien auftreten.

Sorbit (E420):
In großen Mengen kann es zu Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen kommen.

Mannit (E421):
Es kann zu Erbrechen und Durchfällen kommen; auch Blutdruckabfälle bis hin zu Ohnmacht wurden berichtet.

Glyzerin (E422):
In großen Mengen kann es Kopfschmerzen, Durst (durch Erhöhung des Blutzuckerspiegels) und Ohnmacht verursachen.

Polyoxiethylen-(8)-Stearat (E430):
Es kann zur Bildung von Nierensteinen kommen.

Polyoxiethylenstearat (E431):
Es kann Allergien auslösen.

Pektin (E440):
In großen Mengen kann es Blähungen hervorrufen.

Diphosphat u.a. Polyphosphate (E450), (E451), (E541):
Es kann vermutlich zu Verdauungsproblemen aufgrund der Blockade einiger Enzyme kommen.

Natriumkarboximethylzellulose (E466):
Eventuell kann dadurch eine Darmverstopfung ausgelöst werden.

Natriumkarbonat (E500):
Große Mengen können die Magen- und Darmschleimhaut reizen.

Ammoniumkarbonat (E503):
Es kann die Magen- und Darmschleimhaut reizen.

Kaliumchlorid (E508):
In großen Mengen löst es Darmgeschwüre aus.

Ammoniumchlorid (E510):
Es kann den Säuregehalt des Urins herabsetzen.

Kaliumhydroxid (E525):
In starker Konzentration hat es ätzende Eigenschaften: Die Schleimhäute des oberen Verdauungsbereichs werden verletzt.

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