Gesunde Ernährung

Zink
Täglicher Bedarf
Der gesunde Mensch benötigt täglich 15 mg Zink.
Was stört die Zink-Aufnahme?
- Vegetarier leiden häufig an Zinkmangel, da pflanzliches Zink schlechter verwertet wird als tierisches
- Östrogenzufuhr (also "starke Pillen") bewirkt Zinkmangel
- Bestimmte Antibiotika (Tetrazykline) hemmen die Zink-Verwertung
- Darmerkrankungen, wie Morbus Crohn, Dickdarm-Geschwüre, entzündliche Magen / Darm-Erkrankungen und Fettstuhl stören die Zink-Aufnahme.
- Erhöhte Schwermetallbelastung
- Erhöhte Calcium- und Manganzufuhr
Welche Folgen hat Zink-Mangel?
Zink ist Bestandteil des Zuckerhormons Insulin. Insulin verwertet den Blutzucker. Produziert der Körper zu wenig Insulin, so steigt der Zuckerspiegel im Blut (Diabetes). Zinkgaben steigern die Insulinproduktion und verbessern somit die Zuckerverwertung.
Die Abwehrfunktion unseres Körpers gegen Keime und andere Fremdstoffe ist in hohem Maße vom Zinkhaushalt abhängig. Zinkgaben stärken daher unser Abwehrsystem.
Zink ist auch ein wichtiges Mineral für den Hautstoffwechsel. Schuppenflechte, Ekzeme, trockene Haut, brüchige Nägel und Haarausfall sind oft in einem Zinkmangel begründet. Diese Beschwerden können durch Zink-Gaben gelindert werden.
Zink-Mangel kann zu sexuellen Entwicklungsstörungen, Unfruchtbarkeit und Impotenz führen. Auch unregelmäßige Monatsblutungen können die Folge eines Zink-Mangels sein.
Wie decke ich meinen Zink-Bedarf?
Fleisch, Fisch, Vollkorngebäck und Milchprodukte enthalten viel Zink.
Überdosierung
300 mg Zink täglich über mehrere Wochen bewirkt eine erhöhte Kupfer- und Mangan-Ausscheidung. Metallischer Geschmack, Kopfschmerz, Erbrechen und Durchfälle sind typische Symptome für eine Zink-Überdosierung.
Erfahrungsberichte aus der Praxis
Frau K., 35 Jahre alt, wiegt bei einer Größe von 162 cm ungefähr 84 Kilogramm. Sie entschließt sich zu einer radikalen Gewichtsreduktion, die trotz intensiver Bemühungen erfolglos bleibt. Sie wird immer nervöser und hektischer. Ihre Haut wird unansehnlich, kleine rötliche Flecken treten auf. Die Fingernägel zeigen weiße Flecken und jeden Morgen bleiben mehr Kopfhaare in der Bürste.
Eine Mineral-Analyse zeigte den fast vorprogrammierten Mineralstoff-Mangel mit extremem Zinkmangel. Die Entgiftungstätigkeit des Organismus war gestört, da sie durch die unkontrollierten Hungerkuren einseitige bzw. fast keine Nahrung zu sich nahm und so die Spurenelemente nicht zur Verfügung standen, die für den Abtransport von Schwermetallen verantwortlich sind.
Frau K. führte unter ärztlicher Kontrolle eine Ernährungsumstellung und Mineralstoff-Ergänzung durch.
Heute führt sie wieder ein normales Leben und hat ihr persönliches Wunschgewicht erreicht.



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