Gesunde Ernährung

Selen

Täglicher Bedarf

Der Erwachsene benötigt täglich 250-300 µg Selen.

Was stört die Selen-Aufnahme?

Der österreichische Boden ist besonders selenarm. Zudem binden Kunstdünger und Schwermetalle (Blei, Cadmium, Quecksilber) das Selen im Boden, sodaß es nicht ausreichend in die Nahrungskette (Boden-Pflanze-Tier-Mensch) gelangt.

Welche Folgen hat Selen-Mangel?

Erhöhte Infektions- und Krebs-Anfälligkeit, da Selen Bestandteil unserer Abwehrzellen ist.

Bluthochdruck und Infarktgefahr sowie rheumatische Erkrankungen und Leberfunktionsstörungen sind oft Folgen eines Selen-Mangels.

In Selen-Mangel-Gebieten leiden Menschen häufig am Grauen Star und altern auch rascher (geringere Lebenserwartung).

Quecksilber (Amalgam), Cadmium (Zigarettenrauch) und Blei (Autoabgase) werden bei Selen-Mangel vom Körper nicht abgebaut und können daher verschiedenste Krankheiten auslösen!

Interessant auch der Zusammenhang zwischen Selen-Mangel und Rheuma.

Wie decke ich meinen Selen-Bedarf?

Selenreiche Nahrungsmittel sind Fische, Innereien, Nüsse und der Weizenkeimling.

Überdosierung

Treten nur bei mehrmonatiger Einnahme der 100fachen Tagesdosierung auf!

PS.: Die gleichzeitige Einnahme von natürlichem Vitamin E (z.B. Weizenkeimöl-Kapseln) optimiert die Selen-Wirkung.

Erfahrungsberichte aus der Praxis

Brustkrebs wurde bei der 40-jährigen Frau Sch. im Krankenhaus diagnostiziert. Die Operation erfolgte relativ rasch. Frau Sch. wurde die linke Brust total amputiert. Anschließend bekam sie Kobaltbestrahlungen und Chemotherapie. In der Sprechstunde fühlt sich Frau Sch. elend. Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, gepaart mit starkem Haarausfall lassen ihr das Leben nicht mehr sehr lebenswert erscheinen. Nach Beendigung der ambulanten Behandlungen im Krankenhaus erholt sich Frau Sch. wieder. Zwei Jahre später wird der Verdacht auf Metastasen angesprochen. Frau Sch. lehnt jetzt eine neuerliche chemotherapeutische Behandlung aus Angst ab.
Eine Haar-Minaralien-Analyse zeigt neben dem Fehlen wichtiger Spurenelemente auch einen enormen Selen-Mangel auf. Frau Sch. bekam zur Stärkung Ihres Immunsystems Selen und andere Spurenelemente sowie Vitamine verabreicht. Seitdem hat sich der Zustand von Frau Sch. subjektiv deutlich gebessert. Die Metastasen haben sich nicht vergrößert bzw. sind teilweise rückgängig. Frau Sch. fühlt sich laut ihrer Aussage wieder als Mensch.

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