Gesunde Ernährung

Vollwerternährung (nach Koerber et.al.)
Ursprung:
Koerber, Karl von, Dr.oec.troph., Jg.1955, Arbeitsschwerpunkt: Vollwerternährung für Diabetiker, Ernährungsökologie
Männle, Thomas, Dipl.oec.troph., Jg 1953, Mitbegründer des Verbandes Unabhängige Gesundheitsberater e.V. (UGB)
Leitzmann, Claus, Prof.Dr.rer.nat., Universität Gießen: Ernährungsprobleme in Entwicklungsländern
Grundlagen:
Ganzheitliche Betrachtung der Ernährung:
Ernährungsphysiologisch
- Medizinisch
- Ökologisch
- Sozial
Beruhend auf den Erkenntnissen von Kollath
- Laktovegetabile Kost mit erlaubtem Fleischverzehr in geringen Mengen
- Nahrungsmittel aus kontrolliert biologischem Anbau, ohne Zusatzstoffe und ökologisch unbedenklich in der Herstellung und Verpackung
- Regional und saisonale Lebensmittelauswahl
- 50% der Nahrungsmittel sollen roh verzehrt werden
- so gering wie möglicher Verarbeitungsgrad der Lebensmittel
- Weißmehle, raffinierter Zucker, Süßwaren, gehärtete Fette etc. sollen gemieden werden
Beurteilung:
Vorteile:
- Enthält alle Vorteile einer lacto-vegetabilen Ernährung; außerdem ist die Eisen- und Vitamin B12-Versorung besser als bei einer fleischlosen Kost.
- Sie ist als Dauerkost zu empfehlen und entspricht nach heutigem Kenntnisstand einer gesundheitsfördernden und umwelterhaltenden Ernährung.
Nachteile:
- Nicht alle Lebensmittel sind zum rohen Verzehr geeignet (siehe Kollath). Außerdem sollte die tägliche Kost der individuellen Verträglichkeit angepasst werden.



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